Die Eindämmung des Gönnerstaats

Sebastian Kurz will die Österreicher mit einer Steuerentlastung von 14 Milliarden Euro beschenken. Um das zu finanzieren, hat er sich drei Dinge ausgedacht:

  1. Er will Vereinsförderungen sowie Sozialleistungen für Ausländer streichen: 5 Millarden Euro
  2. Kurz baut in den Staat eine „Ausgabenbremse“ ein: Damit werden weitere 5 Milliarden Euro
  3. Durch die ersten zwei Punkte verfallen die Unternehmen in eine „Investlust“: Weitere 4 Milliarden Euro werden dadurch entstehen

Bei manchen Punkten habe ich noch meine Zweifel. Zum Beispiel beim ersten Punkt: Ausländer zahlten 2015 ungefähr 5,3 Milliarden Euro in das österreichische Sozialsystem ein, aber bekamen gleichzeitig „nur“ 3,7 Milliarden Euro an Sozialleistungen. Um das zu kompensieren müssten durch die Einsparungen bei den Vereinen 6,6 Milliarden Euro eingespart werden. Die direkten Förderungen in Österreich machen ungefähr 5,3 Milliarden Euro aus…

…aber ich bin in diesen Bereich kein Spezialist. Im Kurier, von dem ich ich die 3 Kurz-Finanzideen gefunden habe, sieht jedenfalls kein Problem. Fazit des Redakteurs: „Ambitioniert, aber machbar 👍👍😍“

4 gute Gründe warum Sebastian Kurz ein guter Bundeskanzler wäre

  1. Er hat mehr Zeit, denn er muss sich wie die bisherigen Kanzler in der Früh nicht rasieren. Somit kann er 10 Minuten täglich länger für Österreich kämpfen.
  2. Kurz kann sich viel hintzer die Ohren schreiben und ist somit immer gut vorbereitet.
  3. Die ÖVP wäre nachhaltig beschädigt
  4. Vielleicht bekäme dadurch Österreich einen besseren Außenminister

ORF verfilmt einen meiner Tweets

Vor einigen Wochen habe ich einen Tweet mit einer GIF-Animation veröffentlicht. Ein kleiner Scherz mit dem Außenminister:

Der ORF und Sebastian Kurz haben meinen Tweet nun mehrmals verfilmt!