Ein kleines Geburtstag Geschenk

Ein Polizist klopfte an der Tür. Es öffnete Hannelore König. Sie feierte gerade Geburtstag. Der Beamte berichtete ihr: „Ich muss ihnen etwas über ihren Sohn sagen. Er wurde am Nachmittag von einem roten Mercedes überfahren. Ihr Sohn David wurde so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht. Aber es war zu spät. Er starb um 17.17!Es tut uns leid.“ Hannelore sah den Beamten kurz in die Augen. Man hörte noch lachen und Menschen feiern im Hintergrund. Plötzlich fing Hannelore an zu lächeln und sagte mit sanfter Stimme: „Ein kleines Problem weniger!“

Ein Leben in der Hölle

Es war wie an jedem Tag, außer dass in der Früh die Sonne nicht aufging. Aber sonst war alles perfekt. Bis auf das, dass das Land mit Lava überflutet war. „No day is perfect”.
Doch dann geschah etwas merkwürdiges. Ich öffnete die Tür meines Kühlschrankes und sah darin einen kleinen Braunbären. Er vertilgte gerade Schokolade. Der Bär hatte schon einen Schokoladebart. Als er mich erblickte sprach er sprach zu mir: „Hey du Dreckssau, was willst du von mir?“ „Nichts“ antwortete ich freundlich und schloss die Tür wieder.

Ich war müde und gähnte deshalb. Während des Gähnvorganges flog ein Papagei aus meinem Maul. Er war riesig und als er mich war nahm schrie der Papagei mir ungefähr zwanzig Minuten lang ins Ohr. Danach flog er zum Bären in den Kühlschrank. Nach diesen zwei grotesken Vorfällen legte ich mich auf den Küchenboden und schlief ein.
Am nächsten Morgen schaute ich in den Kühlschrank. Der Bär lag halb aufgefressen im untersten Fach. Der fett gefressene Vogel trank gerade Vollmilch bis sie Halbmilch war und rülpste mich laut lachend an.
„Das ist mir zu bunt. Ich bring dich um du scheiß Vogel“ schrie ich in den Kühlschrank hinein. Als ich den Papagei gerade an der Gurgel hatte und den Kopf abbeißen wollte kam ein Engel und sein Gegenspieler der Teufel, mit seinem Assistenten Hilmar. „Cleo! Du hast die Prüfung bestanden. Du bist vollkommen krank und kommst in den Himmel! Du warst der Einzige, der glaubte was er sah. Die anderen begingen meist Suizid nach drei bis vier Minuten, und die anderen starben vor Schreck! Doch du! Doch du schläfst ein, auf dem Küchenboden! Du bist ein Ignorant und eine richtige Dreckssau und deswegen darfst du in den Himmel. Dort sind alle so wie du!“ sagte der Teufel enttäuscht.
Plötzlich kam eine riesige Rolltreppe. Der Engel zeigte mir den Weg. Wir fuhren hinauf. Während wir die gigantische Rolltreppe hinauffuhren fragte ich den Engel, warum ich jetzt in den Himmel komme, obwohl ich gar nicht gestorben bin. „Äh! Das ist halt so! Wir haben uns nicht gedacht, dass du überlebst und deswegen haben wir schon alle Formulare ausgefüllt und das wieder Rückgängig machen ist unmöglich“ „Scheiße“ antwortete ich darauf und wir fuhren Wort los weiter.
Oben angekommen sah ich ein Willkommensschild. Darauf stand logischerweise: „Himmel“. Im Himmel war ein kleiner McDonalds. Ich ging hinein. Es war eine lange Menschenschlange vor jeder Kassa. Ich stellte mich an und wartete. Als ich angekommen war, sah ich Gott. Er hielt gerade einen Cheeseburger in seiner rechten Hand und einen zehn Euro Schein in seiner Linken. Dann fragte er mich: „Was wünschen sie?“. Überrascht antwortete ich: „Ein Large Royal Menü mit einer Cola und einer Süßsauersauce!“ „Das macht fünf Euro und zwanzig Cent“ sprach Gott. Ich zahlte und setzte mich zu Goethe und Shakespeare. Sie diskutierten gerade über Edgar Allen Poe. Sie behaupteten, dass er psychisch krank ist und , dass er eine Witzfigur eines Autors ist.
Jeder im Himmel hatte auf seinem Gewand eine „Help Taste“. Ich drückte sie. Ein Himmel Security kam und zeigte mir mein Zimmer.
„Eigentlich ist der Himmel der hässlichste Ort auf dieser Welt. Nur ein schäbiger McDonalds.“ dachte ich. Plötzlich hörte ich eine rotviolette Stimme: „Hey Cleo! Du musst nicht hier bleiben, wir haben genug Platz in der Hölle!“ Ich dachte einige Sekunden nach und sagte dann: „Das wäre nett! Muss ich mich bei euch nicht anmelden oder so und muss ich mich im Himmel wieder abmelden!“ „Nein wenn du zu uns kommst machen wir das für dich und du bekommst sogar ein kleines Werbegeschenk! Wir erhalten nämlich für jeden Menschen, der zu uns kommt, Prämien vom Himmel-Hölle Budget!“ erklärte mir der Beelzebub. Er holte mich in die Hölle. Es war wie ein Traum. Es gab dort alles!!!
Meine besten Freunde dort waren Elvis, Diana, Edgar Allen Poe, Karl Marx, und alle verstorbenen Päpste.
Manchmal war Gott bei uns in der Hölle, aber nur dann wenn sein McDonalds zu hatte und das war wirklich selten. Einmal erzählte mir Edgar, dass der erste McDonald von Gott gebaut worden ist, doch eines Tages hat ihm der zweite Gott, (Ronald McDonald deswegen auch der Name McDonald) die Idee gestohlen und ist mit dieser Idee auf die Erde gegangen. Ronald konnte damit einen großer Erfolg verbuchen.
Der Himmel soll, aber erst seit einiger Zeit so abgebaut haben, denn früher soll es in der Hölle voll scheiße gewesen sein, nur Mörder und andere Ärsche, waren dort, doch dann bekam der Höllenfürst eine Förderung von der Himmel-Hölle Regierung und seitdem haben die kleinen Teufelchen alle Schurken hingerichtet und jetzt ist die Hölle wunderbar.
God bless Amer…- Nein, ich meine- God bless the hell

Ein Känguru in Australien?

Das Känguru hat schon lange den Mut verloren, doch erst vor kurzen seinen Schlüssel.
„Und das auch noch in Australien“ flitzt es durch das Gehirn des Beuteltiers. Aber das Känguru macht nicht langes Federlesen und springt zum nächsten Schlüsselmacher. Hüpf! Hüpf! Hüpf! Klopf! Klopf! „Herein!“
Obwohl es merkwürdig ist, dass man bei Geschäften –bevor man sie betritt- anklopft und der Verkäufer mit einem freundlichen „Herein“ den Kunden in die Verkaufslokalität bittet, betritt das Beuteltier den Laden!
„Einen neuen Schlüssel bitte!“
„Kein Problem!“
Der Verkäufer mit dem Rauschebart kramt einen Schlüssel hervor.
„Das müsste derjenige sein den sie suchen!“
„Woher haben sie den Schlüssel?!?“
„Den habe ich vorher bei ihnen gestohlen!“
„Und das in Australien“ denkt das Känguru, welches natürlich den Schlüsselmacher von vornherein für einen potentiellen Verdächtigen im Auge hat. Das Beuteltier holt mit seinem Schwanz Schwung und gibt dem hundsgemeinen Dieb eine wohlverdiente Ohrfeige!
Das Känguru nippt an der soeben angezündeten Pfeife und spricht mit näselnder Stimme: „Inspektor Känguru 1! Schlüsselmacher 0“
Das Känguru bleibt noch einige Sekunden in Gewinnerpose stehen und hoppelt anschließend nach Hause! Hüpf! Hüpf! Hüpf…

Ist Fischmauls Maul faul?

Es war einmal, vor langer Zeit, ein kleiner dreckiger Mann in einem kleinen Dorf. Er war ein Mörder und hatte viel Humor. Sie nannten ihn alle Ferdi, doch er hieß eigentlich Herbert Fischmaul. Ferdi wusch sich nie, außer wenn ihm wieder einmal das Blut seiner Opfer vom Körper herunter tropfte. Wenn ihn einer seine Freunde oder seiner Opfer sah, sagten sie lachend: „Hey, Fischmaul Ferdi!“.

Bei manchen Leute lächelte er zurück und bei anderen wieder nahm er eine Guillotine und köpfte diese frechen Menschen. So war er halt. Er war immer da für einen guten Scherz. Der Dorfdepp und der fett gefressene Polizist lachten immer am meisten wenn er seine Guillotine aus seiner Tasche zauberte. Eines Tages war Ferdi das trotzdem zuwenig. Der gelernte Amateurmörder und Entertainer wollte mehr von seinem Leben. Ferdi wollte Bürgermeister werden. Seine Fans waren begeistert, seine Feinde waren schockiert. Doch nicht sehr lange, denn der Entertainer hatte amüsante Wahlplakate, welche sein Konkurrent nicht hatte. Auf Ferdis Plakaten stand: „Wenn ihr mich nicht wählt, werdet ihr von mir gequält!“. Dieser Spruch überzeugte viele, doch die Fans vom Altbürgermeister wollte Ferdi nicht wählen. Also zauberte Ferdi die Guillotine aus der Tasche und köpfte damit seine Gegner. So wurde er einstimmig gewählt. Er war dann 20 Jahre lang Bürgermeister. Bis zum Tage X. An diesem Tag lief er ohne zu schauen über die Straße und das erste Auto der Welt überfuhr ihn. Bei seinem Begräbnis standen die Dorfbewohner neben seinem Sarg und lachten über den Witzemacher Fischmaul. Die Totengräber schaufelten ein Loch, warfen den Sarg hinein, und stellten einen Felsen auf das Grab. Am Felsen stand: „Er köpfte unsere Freunde und hatte dazu immer eine gute Pointe“ . Das war nun die Geschichte vom Ferdi.
P.S. Während seiner Amtszeit redete er den ganzen Tag und deswegen war Fischmauls Maul niemals faul.

Er kämpfte schon als junger Mann gegen Zuckerwatte

Die Zuckerwatte zuckte. „Reflexe! Das sind die Reflexe!“ beschwichtigt der zuckersüße Zuckerwatte-Mörder seinen vierjährigen Sohn. Er durfte das erste Mal seinen Vater auf die Jagd begleiten. Im bekannten Wiener Wurstel-Prater versuchten die Beiden ihr Glück.


Natürlich wusste der Vater, dass sie Fortuna nicht auf ihre Seite bringen mussten, denn Zuckerwatte gab es dort zur Genüge. Es wäre ein leichtes Spiel geworden für Vater und Sohn, wären sie nicht an die hinterlistigste Zuckerwatte von ganz Wien gekommen: John Silverman!

Die, zuerst wie reflexartigen Zuckungen wirkenden, Bewegungen entpuppten sich als knallharte Verteidigungstaktik. John Silverman riss dem 4jährigen die Kanone aus der Hand und verarbeitete den Sohnemann zu Hackfleisch. Schlechter erging es aber dem Vater. Er überstand den Angriff unverletzt und muss bis zum heutigen Tage weiterleben.

Wie ich einmal versucht habe eine Kurzgeschichte zu schreiben

Vom Tellerwäscher habe ich die Millionen

„Blöde Sachen zu verkaufen, blöde Sachen zu verkaufen!“ schreit der kleine, dickliche Mann auf dem Marktplatz. Es war Sonntag und er wollte etliche blöde Sachen los werden, welche er schon seit Jahren in seinem Keller gesammelt hatte.
Sein Geschäft lief gut…

Blöde Sachen verkaufen? Tellerwäscher? Was habe ich mir dabei gedacht. Ach ja, jetzt weiß ich’s wieder: „gar nichts“… also ein neuer Versuch


Der Chinese machte einen Hampelmann und ich war sein Assistent

„Eins und zwei und dlei und viel und fünf und…“ zählte der überdurchschnittlich charmante Chinese Shn-E Flogge seine Hampelmännersprünge. Er beherrschte dies wie sonst kein Anderer! Er sprang und sprang und sprang. Und ich war sein Assistent. Aber warum zum Teufel assistierte ich ihm? Der braucht doch keine Hilfe! Apropos Teufel und Hilfe! Kennen sie den:…

Was ist denn bloß los mit mir? Hampelmänner? Chinese? Und ich ein Assistent?!? Na! Hallo! Noch mal von Neuem:

Ich lauschte an der Türe, während der Kakadu leise vor sich hin murmelte

„Urrrrr… Urrr…“
„Schnauze, Kakadu ich lausche!“

Oi,Oi,Oi das wird ja immer blöder, also jetzt der letzte Versuch…

Das Diebesgut versteckte ich im Darm

Ein Auto, vierundzwanzig gelbe Rosen und ein Buch von Rosamund Pilchner verharrten nun schon mehr als zwei Stunden in meinem Darm. Ich schmuggle Diebesgut. Damit macht man heutzutage das große Geschäft!
Aber die Rechnung ging nicht auf, dafür aber mein Darm…

Ach, das wird nichts mehr, ich gehe schlafen! Sollen doch andere Kurzgeschichten schreiben!