- Man sitzt lebenslänglich hinter Gitter
- Alzheimer
- Man hat ein neues Zeitsystem erfunden in welchem die Zeit nicht vergeht, sondern man sie selbst vergessen muss
- Man ist unordentlich
Archive für Zeit
- Kaputte Uhr
- Taxi-Fahrer
- Koma-Patient
- Zeitgeist
- Interessierter Zeitungsleser
- Ich kann ihnen nicht sagen wie spät es ist
- Meine Nummer bekommen sie sicher nicht
- Kein Anschluss unter dieser Nummer
- Es ist nicht möglich, dass ich ihnen die Zukunft vorhersagen kann
Die Zeit ist knapp, dachte der Automechaniker Bruno Eitmeier, während er mit einer Kombizange den Finger eines Kunden, der zu spät bezahlt hatte, abtrennte. Eitmeier hatte eine eigene Werkstatt, die er sehr erfolgreich führte. Er war stets über Wochen ausgebucht, obwohl er sogar Sonntags geöffnet hatte.
Nachdem er seinen Kunden gezwungen hatte, den abgetrennten Finger zu verspeisen, fasste Eitmeier den Entschluss einen neuen Wochentag zu erfinden. Somit würde sich jedes Jahr um 52 Tage verlängern und er könnte noch mehr Geld scheffeln.
Nach dem anstrengenden Arbeitstag in der Werkstatt setzte er sich daheim an seinen Schreibtisch und fertigte Skizzen für den neuen Tag an. Er arbeitete die ganze Nacht und das Ergebnis war verblüffend. Dem Arbeitstier gelang es einen brandneuen Wochentag zu schaffen. Er taufte den Zeitbeschaffer „Brunotag“. Er benannte ihn nach seiner Mutter, Maria Bruno von Katjuscha. Diese hasste ihren Namen genauso wie Bruno Eitmeier seine Mutter. Mit dieser Benennung wollte er diesen Hass verewigen.
Am Morgen fuhr er sofort zum Patentamt. Bruno Eitmeier hatte vor, den neuen Wochentag zu monetisieren, aber anstatt Applaus bekam er für seine Erfindung eine Ohrfeige vom Beamten. So hatte er sich das nicht vorgestellt. Bruno war in seiner Fantasie schon gefeiert worden wie ein Star. Denkmäler wurden errichtet, Straßen nach ihm benannt und Münzen trugen sein Konterfei.
Ein Beamte bekam Mitleid als er das traurige Gesicht von Bruno Eitmeier sah und versuchte ihn zu trösten: „Du hast zwar keinen Applaus bekommen, aber geklatscht hat es trotzdem!“
Nun konnte Bruno wieder ein wenig lächeln. Das Arbeitstier schöpfte Hoffnung und wiederholte leise die Worte des Beamten: „Geklatscht hat es trotzdem“
„Wenn du mit dem Wochentag nicht berühmt wirst,“ fuhr der Beamte fort „kannst du es ja als Astronaut versuchen und als erster Mensch den Pluto bereisen!“
Bruno Eitmeier war von dem Vorschlag begeistert und verließ freudig das Patentamt um das nächste Astronauten-Bedarf-Geschäft aufzusuchen. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, begann das ganze Amt zu brüllen vor Lachen und die Mitarbeiter schlossen Wetten ab, wann Eitmeier bei dem Versuch ins All zu fliegen sterben würde.
Herr Müller, der Hausmeister, hat die Wette gewonnen. Er setzte 400 Euro darauf, dass ein Hausmeister Bruno Eitmeier erschlagen würde noch bevor er das nächste Astronauten-Bedarf-Geschäft aufsuchten konnte.
- Papier sammeln
- Zeit freischaufeln
- Leiden
- Atmen
- Wasser abschlagen
- Bloggen
- …Papst Benedikt XVI. gerne dreckige Witze über Piraten erzählt?
- …Tomaten in Österreich u.a. Sepp heißen?
- …es gar kein Spendenkonto für Steve Jobs gibt?
- …die Zeit nicht schneller vergeht wenn man sie anfeuert?
- …die Welt keine Kugel, sondern ein Elefant aus Schokolade ist?
- …die Woche gar nicht 45576 Tage hat?
So viele Tote. Solch ein Leid. Ich kann’s nicht verstehen. Es will einfach nicht in meinen Kopf gehen wie diese Zeit gewesen sein muss. Es ist unvorstellbar, dass das alles in Farbe war.








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