Tipp 8: Twitter mit Tweetbot

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Tweetbot sein!

Twitter braucht man nicht vorstellen. Es ist nach Facebook das größte aktive Social Network. Das besondere an dem Netzwerk ist nicht nur, dass die Nachrichten in ihrer Länge begrenzt sind, sondern auch viele interessante Kanäle vorhanden sind. Twitter bietet zwar für fast jede Plattform eine App an, aber die von Twitter angebotenen Oberflächen finde ich meistens unzureichend. Aus diesem Grund verwende ich auf dem Telefon, Tablet sowie am Desktop die kostenpflichtige Software Tweetbot.

Die App bietet eine übersichtliche Oberfläche und mehr Funktionen als die von Twitter angebotenen Programme. Man kann mit Tweetbot seine Timeline mit Hilfe von einer “Mute”-Funktion ordnen. So kann man User oder Hashtags temporär oder für immer ausblenden. Über iCloud synchronisiert sich alles. So kann ich die Timeline am Desktop oder am Smartphone verfolgen und bin immer dort wo ich sein soll.

Twitter holt zwar mit seinen Apps in letzter Zeit immer wieder auf und brachte einige wichtige Funktionen auf die eigene Plattform (z.B. die Möglichkeit Links mit Pocket zu speichern), aber derzeit stellen diese noch keine vollwertige Alternative zu Tweetbot dar. Man kann nur hoffen, dass Twitter die offenen Schnittstellen nicht weiter einschränkt und somit Tweetbot und Co zerstört.

So könnte man die Welt verwirren

Dank Internet muss man nicht einmal seine Wohnung verlassen um die Welt zu verwirren. Man denkt sich einfach etwas aus und postet es geschickt.

Ein Beispiel:

Tim Cook, der Geschäftsführer von Apple, ist seit wenigen Wochen auf Twitter vertreten. Twitter gibt unter jeder Nachricht an wie der Tweet gesendet wurde. Der Apple Chef macht das für sein Unternehmen – wenig überraschend – richtig. Er twittert über das Webinterface und mit dem offiziellen Twitter-Client für iPhone und iPad. Berichtenswerter wäre sicher wenn Cook ein anderes Gerät verwenden würde.

Googles Android wäre naheliegend, aber für einen Fake doch zu offensichtlich. Aus diesem Grund würde ich eher Blackberry oder Windows Phone empfehlen. In dem Beispiel habe ich nun den Twitter-Client von Blackberry verwendet:

twitter-tim-cook

Für diesen Screenshot habe ich den Twitter-Client Tweetbot genutzt und extra eine schlechte Qualität beim Speichern des Bilds verwendet. Tweetbot ist nicht die bekannteste Software für Twitter, aber auch nicht unbekannt.

Das Resultat kann man dann bei Imgur.com hochladen. Ein solches Bild kann man dann bei Reddit, 9GAG und Co verbreiten. Mit ein wenig “Glück” wird die Nachricht populär.

Ich rate aber davon ab. So ein Blödsinn kostet nur Zeit und bringt nichts.