Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag.
akuma ist ein Musikdienst, der sich auf „Independent Musik“ spezialisiert hat. Derzeit umfasst das Sortiment 600.000 Lieder. Bis Ende des Jahres soll sich dieses auf 1 Million vergrößern.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern hat akuma kein Kopierschutz. Somit kann man die heruntergeladenen Lieder so oft man will abspielen, brennen und auch auf den MP3-Player kopieren. Manche Lieder haben zwar ein digitales Wasserzeichen, aber das schränkt die Benutzung der Datei nicht ein.
Die Tracks auf akuma haben eine hohe Bitrate (mindestens 192 kBit/s, maximal 320 kBit/s) und stehen ausschließlich im MP3-Format zur Verfügung.
Einen einzelnen Song gibt es schon ab 0,89 Euro, ein Album ab 4,49 Euro und Maxi-CDs ab 1,99 Euro. Bezahlt kann per Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, FirstGate oder Online-Überweisung werden.
Im Großen und Ganzen hört sich das nicht schlecht an, aber der Teufel steckt im Detail. Zwar gibt es feine Musik wie Tocotronic, Huah! oder Stereo Total, aber ein ähnliches Angebot findet man auch bei iTunes und dort ist es oft sogar billiger. So kostet das aktuelle Album von „Stereo Total“ (Paris Berlin) bei akuma 11,49 Euro und bei iTunes 9,99 Euro. Das aktuelle Album von Tocotronic, meiner Lieblings-Band, findet man bei akuma derzeit gar nicht. Man muss aber erwähnen, dass die restliche Auswahl an Tocotronic Alben bei akuma ausführlicher ist als bei iTunes.
Dennoch gehen mir einige Schmankerln ab. So wäre es eine feine Sache, wenn es Raritäten gäbe, die ansonsten nur schwer zu beschaffen sind. Vielleicht gibt es die teilweise auch bei akuma, aber bei den Musikern die ich höre fehlen sie. Bei Tocotronic wäre das zum Beispiel die CD „Live in Roskilde“ welche 1998 bei TUC Records erschienen ist.
Zu erwähnen wäre auch noch die Interaktivität bei akuma. Neben einem Verkaufsportal für MP3-Dateien ist akuma auch noch ein Web 2.0. Portal mit Community und den ganzen Pipapo. Natürlich ist das auch ein nettes Feature, aber für den normalen Konsumenten unnötig. Denn schließlich will man sich bei einem MP3-Laden MP3s kaufen und sich nicht in eine neue Community integrieren. Und warum sollte man das auch! Für den Musikinteressierten gibt es ohnehin schon die Community last.fm!
Und nun kommen wir auch zum letzten Punkt: last.fm! akuma bietet Musikempfehlungen mittels den Datenbeständen von last.fm an. Dies ist wahrscheinlich der größte Pluspunkt.
Fazit: akuma ist ein netter MP3-Laden, der durch das ausgewählte Sortiment, fehlenden Kopierschutz und hoher Bitrate eine gute Alternative zum iTunes Store ist.