Krone und Österreich verstehen die Welt nicht mehr

Zwei Redakteure von der Kronen Zeitung sowie der Tageszeitung Österreich verstehen die Welt nicht mehr. Die Staatssekretärin Muna Duzdar startete eine Kampagne gegen Hass im Internet. Für diese Aktion wurden Sujets erstellt, die auf Facebook und Co geteilt werden.

Im Vergleich zu ihren Vorgängern verzichtete Duzdar diese Sujets aktiv zu bewerben. Nicht einmal die Kronen Zeitung und Österreich bekamen ein Inserat spendiert. Zwei Innenpolitik-Redakteure dieser Zeitungen sind über diese Sujets jedenfalls schockiert:

 

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Niemand interessiert sich für Politik

Wenn man bei Google die Parteichefs der österreichischen Parlamentsparteien eingibt, ergänzt die Suchmaschine die beliebtesten Suchbegriffe, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Politker bzw. Politikerin gesucht werden. Politik spielt bei den Suchen jedenfalls kaum eine Rolle. Am wichtigsten ist das Privatleben. Am häufigsten wird der Lebenspartner des Politkers bzw. der Politikerin gesucht. Bei Eva Glawischnig interessiert man sich zusätzlich auch für das Alter.

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Subtil

Norbert Hofer hat die österreichischen Präsidentschaftswahlen knapp verloren. Straches Reaktion auf den Verlust war neben viel Rumgeheule folgende: „Norbert Hofer ist und bleibt Präsident der Herzen!

Wenige Stunden danach reagiert Hofer auf diese Worte mit folgenden Abschlussatz: „Er (Strache) wird ein Kanzler der Herzen sein.“

Hofer wird doch Strache nicht eine knappe Niederlage wünschen, oder?

Neue Weltuntergänge von Österreich

Im März habe ich über Asteroiden berichtet, welche laut der Tageszeitung ÖSTERREICH die Erde zerstören werden. Leider hat es bisher noch kein Himmelskörper geschafft, aber das hält die Qualitätszeitung nicht davon ab weiterhin über neue zerstörerische Kometen zu erzählen.

Ich habe aus dem Grund die Liste der Artikel ergänzt:

4 Gedanken zur Österreichischen Politik

  1. Kern wäre ein guter Kanzler. Zumindest der Namen. So kommt man auch ohne viele Inserate in den Boulevard.
  2. Ich hab nur zwei sehr schlechte Bücher geschrieben. Die kann der neue Präsident ruhig verbrennen lassen.
  3. In der SPÖ ringen zwei Manager um den Vorsitz. Progressive wünschen sich jedoch eine Managerin.
  4. Lopatka hat sich einmal als kleiner Junge eine Eisenbahn vom Christkind gewünscht, aber er hat sie nie bekommen.