Tian’anmen-Massaker und IWF-Aufstände

caracazo

Vor 25 Jahren fand das Tian’anmen-Massaker in Peking statt. In Peking und Umgebung starben tausende Menschen bei Aufständen gegen die Regierung. In den meisten deutschsprachigen Medien wird darüber berichtet. Worüber nicht berichtet wird ist ein Massaker mit ähnlichem Ausgang. Im Februar 1989, vier Monate vor dem Massaker in China, gab es soziale Proteste in Venezuela, die unter dem Namen “Caracazo” bekannt sind.

Seit Anfang der 1980er gab es eine wirtschaftliche Krise in Venezuela. Der Sozialdemokrat Carlos Andrés Pérez wurde 1988 zum Präsidenten gewählt. Die Bevölkerung hatte ihn noch in positiver Erinnerung weil er in seiner ersten Präsidentschaft (1974-1979) soziale Reformen umsetzte. Daran wurde 1988 auch in seinem Wahlkampf erinnert. Mit dem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen machte er kein langes Federlesen und setzte sofort eine Reihe von neoliberalen Vorschlägen des IWF durch, um die Staatsschuldenkrise zu bekämpfen. So wurde die Privatisierung von Staatsbetrieben, das Aufheben von Subventionen und andere “Reformen” forciert.

Die Maßnahmen führten zu eine Kostenexplosion und die Bevölkerung reagierte mit Protesten. Der Staatsapparat schlug den Aufstand blutig nieder. Bis zu 3000 Menschen sollen gestorben sein. Berichtet wird in den deutschsprachigen Medien darüber kaum.

Aus journalistischer Sicht ergibt dies jedoch wenig Sinn. Was ist für das europäische Publikum relevanter: Blutige Niederschlagungen von Protesten gegen ein Regime oder blutige Niederschlagungen von Protesten gegen neoliberale Reformen um eine Schuldenkrise zu bewältigen?

Foto: Correo del Orinoco

5 Fakten* über Pfingsten

  1. Pfingsten wurde bisher noch nie am 27. Juni gefeiert
  2. Es gibt 87 Pfingst-Lieder
  3. Pfingsten gibt es schon 5 Jahre länger als Ostern
  4. Der Suchbegriff “Pfingsten” ist bei der chinesischen Suchmaschine Baidu gesperrt
  5. Zu Pfingsten werden die meisten Rinder geboren

*Das Wort “Fakten” bedeutet in meiner Fantasiesprache Glorx “ausgedachter Blödsinn”

Exklusiv: Katrin Lampe im Interview mit dem Dalai Lama (Teil 2)

Katrin Lampe: Überall auf der Welt findet man T-Shirts, Fahnen und ähnliches mit der Aufschrift „Free Tibet“. Wie viel Geld machen sie damit?

Dalai Lama: Leider nicht mehr viel. Die scheiß Chinesen fälschen unsere Produkte billig und verdienen sich eine goldene Nase. Es ist zum Haareraufen!

Katrin Lampe: Sie haben doch gar keine Haare…

Dalai Lama: Die haben sie mir vom Kopf gefressen. Sie wissen doch gar nicht wie viel so eine Exil-Regierung und das ganze drumherum kostet. Früher hatte ich Umhänge von Gucci. Jetzt bin ich froh wenn ich mir einen bei kik leisten kann.

Katrin Lampe: Wie verdienen sie eigentlich Geld wenn das mit dem Free-Tibet-Business nicht mehr läuft?

Dalai Lama: Durch Auftritte und ich schreibe auch Bücher.

Katrin Lampe: Ihre Bücher verkaufen sich so gut?

Dalai Lama: Ich schreibe oft unter meinem Pseudonym. So schrieb ich einige Storys für die Reihe „Dr. Stefan Frank“ und auch für viele Geschichten von „Perry Rhodan“ bin ich auch verantwortlich.

Katrin Lampe: Der Arzt, dem die Frauen vertrauen? Ich verschlinge die Romane!

Dalai Lama: Die sind aber eigentlich zum Lesen da

Katrin Lampe: Sie sind ein großer Poet! Könnte ich ein Autogramm von ihnen haben?

Dalai Lama: Kein Problem. Wohin soll ich es schreiben?

Katrin Lampe: Einfach auf die Lippe! Vielen Dank!

Chinesische Kopien, Zensur und digitale Analoguhren

LINK ::: Dynamische Collage
LINK ::: China kopiert Star Trek – wenigstens das Logo
LINK ::: Die dänische Polizei
LINK ::: Jugendschutzprogramm.de schützt Kinder vor Gefährdung durch Erotik oder Gewalt auf deutschsprachigen Internet-Seiten. Die Bild.de ist unbedenklich. “Einfach Übel” ist im Filter und wird als ‘Default ab 14′ eingestuft… (via)
LINK ::: Ukrainische Band covert Hot N’ Cold von Katy Perry
LINK ::: Hintergrund erstellen
LINK ::: Analoguhren digital

Dinge, die mich mehr interessieren als die heutige Leistungsschau des Bundesheeres anlässlich des Nationalfeiertags