„Österreich“ bekommt endlich eine Förderung

Nach Plänen der Regierung soll die tolle Zeitung „Österreich“ eine Presseförderung von bis zu 400.000 Euro jährlich bekommen.

Das ist sehr gut, denn „Österreich“ steht für investigativen Qualitätsjournalismus. Ohne „Österreich“ hätte ich zum Beispiel nie erfahren, dass Adolf Hitler sich gar nicht umgebracht hat, sondern nach Argentinien oder Indien geflüchtet ist. Eventuell wurde er auch von Aliens entführt, aber eines ist klar: „Österreich“ bleibt an der Story dran:

Ich bin so froh, dass Österreich „Österreich“ und andere ähnliche Werke fördern will. Leider werden wir das alle nicht mehr miterleben, denn gestern ist laut „Österreich“ die Welt untergegangen. Es war wieder ein Asteroid.

Sexy Strumpfhosen, Waffen und mehr

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Adolf Hitler, Klaus Meine und die USA

Auch das noch: Hitler hatte schreckliche Tischmanieren. Mit dem Kerl war nicht gut Kirschen essen!

Klaus Meine leidet unter Rockkonzerten. Ich kenne nicht alles von den Scorpions, aber was ich kenne erklärt Meines Leiden. Der Alte braucht sich aber nicht zu beschweren, sein Körper schenkt ihm einen Tinnitus damit er seine Konzerte nicht mehr ertragen muss.

Neuer Trend in der USA: Rebranding! Die Terrorbande Blackwater heißt jetzt Xe, das Folter Lager Abu Grhaib nennt man nun Zentralgefängnis Bagdad, Bush heißt Obama usw. usf. Ob den Scheiß irgendjemand glaubt?

Um Jörg Haider trauern, Spaß mit McCain und Hitlers Computer

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Lernen Sie Geschichte, Herr Reporter!

Es ist verblüffend, dass der venezolanische Präsident Hugo Chávez anscheinend mehr Ahnung von der deutschen Geschichte hat, als sämtliche deutschsprachigen Medien und Nachrichtenagenturen.

Nachdem die deutsche Kanzlerin Angelika Merkel (CDU) in einem dpa-Interview einen Frontalangriff gegen Venezuela gestartet hat und die Staatschefs Lateinamerikas aufforderte Venezuela zu isolieren, ließ Hugo Chávez die deutsche Kanzlerin wissen, dass er sich nicht den Mund verbieten lässt.

Dabei erwähnte der venezolanische Präsident auch, dass Angela Merkel derselben Rechten angehöre, die Hitler und den Faschismus unterstützt hat. Diese Aussage brachte viele Medien dazu gegen Chávez zu wettern und zu behaupten, dass er Merkel mit Hitler vergleiche.

Auch der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer meinte, dass die Aussage des venezolanischen Präsidenten „inhaltlich, sachlich und historisch unvertretbar“ sei. Was würde wohl Gusenbauers Idol Bruno Kreisky über die Äußerungen des derzeitigen österreichischen Bundeskanzlers sagen? Höchst wahrscheinlich: „Lernen Sie Geschichte, Herr Bundeskanzler!“ Denn Chávez‘ Beschreibung ist historisch vollkommen korrekt.

Ein kleiner Blick in ein Lexikon verrät, dass Unterstützer Hitlers oft aus dem Rechtskonservativen-Lager kamen. So stimmte die Deutsche Zentrumspartei für Hitlers Ermächtigungsgesetz und ebnete somit den Weg für die Nazi-Diktatur. Die CDU, welche nach der Diktatur gegründet wurde, bestand im Wesentlichen aus ehemaligen Mitgliedern der Zentrumspartei (u.a. Konrad Adenauer). Auch ehemalige NSDAP-Mitglieder wie zum Beispiel Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger wurden in die CDU eingebunden.

Bis heute unterstützt die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung die extreme Rechte in Venezuela und Lateinamerika. Beim Putsch 2002 in Venezuela gegen den Staatspräsidenten Hugo Chávez spielte die rechtspopulistische Partei Primero Justicia eine nicht unwesentliche Rolle. Diese Partei wurde und wird weiterhin von der Konrad-Adenauer-Stiftung gestützt.

In den Mainstream-Medien wird man wohl nie die ganze Wahrheit über die Worte des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez finden, ebensowenig wie man neutrale Informationen über Venezuela erhalten wird.

Mit dem gleichen Problem schlägt sich Kuba nun schon seit fast 50 Jahren herum. Fidel Castro fasste die Medienmanipulationen am 04.12.1971 so zusammen: „Die Geschichte unserer Länder schreiben andere Länder. Die Geschichte der kubanischen Revolution ist von internationalen Agenturen im Dienst der Monopole geschrieben worden.“

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Die peinlichsten Pannen bei der Bewerbung

  • Sie haben dem Lebenslauf versehentlich ein Nacktfoto von sich anstatt eines Passfotos beigelegt
  • Sie adressieren Ihr Bewerbungsschreiben an Herrn Hitler, dabei haben Sie mit Herrn Scholl telefoniert
  • Sie weisen im Bewerbungsgespräch darauf hin, dass Sie ausgeprägte Gewaltfantasien haben
  • Sie nennen den Personalchef Hurensohn anstatt Hitler Scholl