Wissen von A-Z

Allgemeinbildung ist das Um und Auf in der schönen neuen Welt, weil aber so gut wie jeder Europäer Allgemeinbildung nur vom Hörensagen kennt, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ein kleines Lexikon für Dumme zu schreiben. Legen sie ihr Rosamund Pilcher Buch einmal weg (z.B.: ins Fegefeuer) und werden Sie so, wie man es von ihnen erwartet: klug…

Albaner, das. Weißhäutiges Geschöpf mit roten Augen. Diesen Wesen fehlen die Pigmentfarben (rot, gelb, blau, violett … alle Regenbogenfarben und schwarz weiß). Sind komplett durchsichtig und nutzlos. Leben getarnt hinter Chamäleons.

Alkohol, der. Lösungsmittel für Sozialhilfeempfänger (Franz Maier, Hans Worel, Sebastian Hofer u.v.m.)

Babst, Johannes Paul der 2te. Beispiel für schwere Legasthenie.

Berg, ruft. Große Steinmasse in der Natur, die durch Glauben versetzt werden kann. (Glaubenskraft = 2000kw/h)

Clownsmörder, der. Ist eher ein humorvoller Typ, der Clowns brutal abschlachtet und dazu diabolisch lacht, aber sonst ist er wirklich ein ganz netter Kerl!

Churchill, Winston. Kubanischer Zigarrenhersteller aus England. Baute in Kuba die erste Kirche (engl. Church), diese wurde, aber wegen des Kommunistischen Glaubens und wegen Verstoß gegen das Drogenmissbrauchgesetzes (Opium für das Volk) abgerissen. Prägt bis heute das Modewort „chillen“ für entspannten Drogenrausch (auch genannt: der Church-chill).

England, wahrscheinlich das schmalste Land auf unserem Planeten. Krampfhaft individuell und weltfremd (Linksverkehr, Monarchie und Hässlichkeit).
Charakteristisch für die „Inselaffen“ ist ihre schwarze Haarpracht die zu einem Turm aufgesteckt ist. Weiters auch der Konsum von Kaffee und Kuchen (Coffeetime)!
Auch die gesellschaftliche Ordnung ist eher vergleichbar mit einem Ameisenhaufen. Alle Kinder werden von der Queen geboren und von Big Ben gezeugt. Die Königin (engl. Queen) schwillt durch Vergrößerung der Eierstöcke stark an und legt in besonderen Kammern (Buckingham Palast) die Eier. Diese werden von den Arbeitern (vorzüglich aus Yorkshire) fortgeschafft und betreut. Als „Arbeiter” fungieren vielfach die Larven beiderlei Geschlechts. Bei hoch entwickelten Familien treten auch echte Arbeiter mit abgeschlossener Entwicklung auf. Die „Soldaten” (Königliche Garde) haben harte und oft riesig vergrößerte Mundwerkzeuge oder nasenartige Stirnfortsätze mit Drüsenausführgängen.

Fanta Morgana, Scherzhaft für Cola Automat der kein Fanta führt.

Faschist, der. Organisator von Faschingsfesten, auch Faschingskostümhersteller (i.d. Psychologie: Jemand der sich verstellt, eine Maske trägt).

Fieber, das. Ekstaseartiger Zustand beim Tanzen bzw. Gold suchen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich im Wilden Westen (wirklich wild, nicht nur so!! Wirklich ganz, ganz arg!) Wegen Kalkmangel abgeschafft!

Firtscha, Fantasiewort wie zum Beispiel: Tratschka oder Borkonkokn!

Flusspferd, das. Kleines, vom Aussterben bedrohtes Wasserwesen, welches ein eingerolltes Schwänzchen… ach, ist doch scheißegal.

Gott, der. Imaginärer Freund der Christen. Von vielen LSD konsumierenden Künstlern wird er als wichtigster Vertreter der Gotik genannt. In der Realität ist Gott aber nur ein ganz normaler Bursche, der versucht sein Leben zu erleben!

Hals und Beinbruch, der. Schwere Komplikation bei einer Nierenoperation, die glücklicherweise nur bei jedem dritten Eingriff vorkommt.

Hitler, Adolf. Schauspieler der frühen 40er Jahre, der bekannt wurde durch die Hauptrollen in Kriegsdokumentationen, die bis heute gerne im Hauptabendprogramm der Öffentlichrechtlichen gezeigt werden. Durch sein perfektes Theaterdeutsch (rrrr) füllte er ganze Plätze (Heldenplatz) bei seinen Performances. Er inszenierte, aber auch eigene Stücke die zurecht in die Hose gingen (1923, „Der Putsch“ und 1939-45 „Der Krieg“). Am 5.8.1962 beging er mit seiner Schauspielkollegin und Ehefrau Marilyn Monroe (eigentlich Norma Jean Mortenson) Selbstmord.

HIV. Immunschwäche Virus, der mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt (z.B.: tot usw. usf.).

Indien, das. Neumodisches Kastensystem, der schwedischen Möbelhauskette „Ikea“! Indien ist aber auch ein Land in Asien, mit Bevölkerungsexplosionen (siehe auch Palästina).

K, das. Fast mittlerer Buchstabe vom Wort „Dackel“; ist aber trotzdem sehr wichtig, weil viele Tätigkeiten gerade diesen Buchstaben nicht brauchen (z.B.: fischen, hassen, singen)

Mond, der. Eine Kugel, welche oben bei den leuchtenden Punkten ist. Am Mond findet man nur ein Lebewesen, den sogenannten Mann auf dem Mond (Neil Armstrong).
In Wahrheit ist es wahrscheinlich ein Werbegag oder eine Lampe. Aber interessiert sowieso niemanden, viel interessanter ist z.B. dass der neue Pirelli Kalender im Handel ist!

Morula, die. Sollte auch einmal erwähnt werden, da das jeder schon einmal durchgemacht hat.

Murl, der. Österreichischer politisch unkorrekter Ausdruck für Neger!

Palästinenser, die. Zorniges Volk in Asien (bei Afrika), welches bei Wutausbrüchen zum explodieren neigt (z.B. Krawumm oder Bumm)

Pan, Peter. Ein junger Transvestit aus Schweden, der nicht erwachsen werden will. Markante Merkmale sind die zwei hochgesteckten roten Zöpfe und Sommersprossen. Er trägt gerne Pferde herum und wohnt mit einem Affen in einer großen Villa.

Peter Fischer, Wahnsinns unbekannte Person die im öffentlichen Leben noch nicht aufgefallen ist (wie z.B. auch Max Hinterberger und Thomas Eichel)

Pfadfinder, der. Junger Pfarrer welcher als Wegweiser jobbt.

Postfaschist, der. Ein nationalsozialistischer Briefträger, der am liebsten von Schäferhunden (deutsch) gebissen wird.

Prosit, neu Jahr. Vorsteherdrüse die bei Männer über 50 Jahren oft -ohne zu fragen- Probleme macht (Krebs, Aids, Ausschlag).

Rasselbande, die. Eine faschistische Untergrundorganisation, die eine sogenannte „Rassentrennung“ fordert. Der größte Erfolg dieser Gruppe war die Kontinentaldrift, die den Urkontinent Pangäa trennte.

Schatten, der. Langjährige Begleiter des Menschen (ugs. auch bester Freund genannt) Verschwindet aber meistens im Alter zwischen 50-70 vollständig, weil man einen besseren Freund findet (Hein).

Sechsmaschine, die. Die Maschine die bei der Lottoziehung gebraucht wird um den Gewinner des Hauptgewinnes ausfindig zu machen.

Streik, der. Möglichkeit für Arbeitnehmer ihr Nichtstun unter ein Motto zu stellen (z.B.: Pension, Gesundheit, Bier).

Suizid, der. Eine Trendwelle, welche bei eher dicken oder anderwärtig absonderlichen Jugendlichen, häufig auftritt, weil die von den „Normalen“ gehänselt werden (zu Recht)! Siehe auch „darwinistische Auslese“

Tee, die. Zauberhaftes, fliegendes Wesen mit Flügeln und kleinen Zauberkräften.

Treppe, die. Erschwernis beim Spaziergang durch das Treppenhaus.

Verschwendung, die. Fenster auf: Geld raus!

Weibliche Intuition, die. Zusätzliches Sinnesorgan bei Frauen, welches ihnen ermöglicht, selbst minimalste Staubpartikel zu erkennen und zu beseitigen. Leider hat dieser Sinn auch Nachteile (Rückwärtseinparken, Problemzonen…).

Weiße Rose, die. Eisfirma. Gegr. von den Geschwistern Schöller. Berühmter Werbespot mit dem Lied: Weiße Rosen für eine Liebe…

Zaubertinte, die.

Sahara-Geiseln in deutscher Obhut

Von meinem Brieffreund Johannes flatterten die letzten Monate regelmäßig nette Briefe in mein Gemach, welche ich mit Souveränität ignorierte.
Seine Briefe sollen aber nicht in Vergessenheit geraten (außer bei mir), deshalb hier der versteckte Hilfeschrei, nach organisierter Kriminalität, in Form von Briefen:


Hallo David!
Da du dich nie meldest mache halt ich den ersten Schritt.
Ich muss dir von meinem unglaublichen Glück erzählen, welches mir widerfahren ist. Du weißt ja von dieser Sahara Reise, die ich gewonnen habe, und zu der ich auch aufgebrochen bin.
Leider ist unser Jeep eingegangen, aber freundliche Muselmanen haben uns in ihr Versteck mitgenommen. Dort sitzen wir nun schon seit einigen Tagen und es geht nicht weiter. Irgendetwas stimmt nicht, ich vermute die blonde, nervöse, holländische Touristin hat es auf meine Brieftasche abgesehen. Ich werde wachsam sein!
Mit hitzigen Grüßen

Johannes

Hallo David!
Nachdem du nicht geantwortet hast und mir der Mullah versichert hat, dass er den Brief zum Postamt gebracht hat vermute ich, dass du zu beschäftigt bist um zu antworten.
Die Stimmung hier spitzt sich zu. Mittlerweile dürften auch die Muselmanen Verdacht gegen die 65 jährige holländische Touristin geschöpft haben. Sie bewachen uns jetzt schon seit mittlerweile 3 Wochen mit ihren Gewehren und lassen uns nie aus den Augen. Wenigstens kann ich jetzt beruhigt schlafen.
Die Holländerin allerdings klagt ständig über Schmerzen und Hunger, was hat sie bloß vor?

Johannes

Hi David!
Ich bin noch immer im Lager. Wir haben Hunger! Da die freundlichen Muselmanen uns die Essensrationen gekürzt haben. Ich dürfte übrigens Recht haben mit der Holländerin. Die alte Frau hat Einige von uns Touristen gegen die Muselmanen aufgehetzt. Sie will ihnen den Jeep stehlen um -so vermute ich- die Diebesbeute nach Europa zu schleusen. Ich habe den Aufstand aber vereitelt indem ich den Mullah gewarnt habe. Sie haben mir deswegen eine –wie ich glaube- Ehrenschleife gegeben (über Augen und Mund) – komisches Völkchen, aber im Grunde nett.

Schöne Urlaubsgrüße aus der sonnigen Sahara
Johannes

Halli Hallo!
Das ist wirklich die schönste Reise die ich je erlebt habe. Jetzt gibt es sogar Animatoren, die witzige Spiele mit uns spielen (hauptsächlich verstecken).
Und sie organisieren spannende Abendspaziergänge. Trinkgeld nehmen die Animatoren nicht an (Habe es ihnen ziemlich oft angeboten).
Das einzige Unerfreuliche an der ganzen Sache ist, dass anscheinend gerade Ramadan ist und wir deswegen Hungern müssen, andere Länder andere Zigaretten (oder so).

Liebe Grüße
Johannes

Hallo!
Es ist nun die 8 Woche. Zwei von uns sind tot, aber es trifft nie Unschuldige! Außer die anderen drei, welche erschossen wurden. Aber egal, die blonde Holländerin war auch dabei. Die schönsten Geschichten schreibt halt immer noch das Leben. Trotzdem traue ich ihr nicht! Die Scheckbetrügerin ist gerissen!! Wie gern würde ich ihr das Handwerk legen, aber meine Kraft reicht kaum noch aus, um zu koten.

Mit freundlichen Grüßen und immer auf der Hut
Johannes

Hallihallohallöle David!
Ich habe gestern am Strand… äh … ich meine in der Wüste ein schönes Liegehandtuch gekauft. Habe den braun gebrannten Franzosen auf 94 € hinunter gehandelt. Zusätzlich wollte er noch mein Gewand.
So ein Schnäppchen! Typisch Franzosen, lassen sich immer linken. Du wirst neidig auf meine Bräune sein. Übrigens, wir werden laufend weniger… Wir sind nur noch drei!

Bis bald
Joe

Hallo!
Ja, jede schöne Zeit hat auch Mal ein Ende. Gestern ist das Militär ins Lager gekommen und hat die Muselmanen und den Mullah festgenommen. Ich habe den Mullah sicherheitshalber meine Adresse gegeben, falls er einmal eine Bleibe sucht.
Außerdem habe ich schon für nächstes Jahr gebucht. Da nur noch ich am Leben war, haben mich etliche Journalisten belästigt. Aber ich habe sowieso alles auf den Gästefeedbackbogen geschrieben, was es zum Aussetzen gab…
Am Flughafen wollte mich so ein dicker Fischer in ein Flugzeug zerren. Er gab sich als mein Außenminister aus, dabei hatte ich bei der Anreise gar keinen dabei.

PS: Übrigens, zuhause angekommen, musste ich feststellen, dass die blonde Holländerin tatsächlich die Kreditkarte aus meiner Geldbörse gestohlen hat. Als Rache versteigere ich ihren Kadaver in Ebay.

Vom Urlaub verwöhnt
Johannes

Die Biene mit ihrem Harakiri-Song

In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, ward eine Biene sehr bekannt, denn sie sang. Sie sang und sang und sang. Sie war die Diva des Insekten-Pop! Und diese Biene nannte sich Brunhilde. Brunhilde hat sich von der Insekten-Indie-Szene bis zum big Business hoch gearbeitet. Am Beginn ihrer Karriere spielte sie in kleinen, dreckigen Astlöchern. Dort warteten ihre Fans. Es waren zwar nicht viele, jedoch sehr treue Anhänger!

Brunhildes einzigartige Art war aber nicht lange ein Geheimtipp, schon zwei Jahre nach ihrem ersten Auftritt füllte sie ganze Baumstämme. Ihren Durchbruch schaffte sie mit ihrem Harakiri-Song in welchem sie besang, dass es sie langweilte poikilotherme Tiere zu stechen, hingegen homoiotherme Tiere zu pieksen tödlich ist, jedoch auch viel Spaß bereitet. Brunhilde verarbeitete Arbeiterbienenalltagsszenarien musikalisch. Jede Biene sah sein Spiegelbild in der Protagonistin des Liedes.

Ich wollte meinen Augen nicht trauen. Traute ihnen aber dann doch, denn wenn ich nicht einmal meinen eigenen Augen vertrauen würde, wem dann? Meiner Nase? Aber kann sie die Texte erriechen? Eher nicht und außerdem, ich habe ja ohnehin nur die Augen welche ich habe. Auch wenn sie mich täuschen würden, wäre das nicht negativ zu beurteilen, weil sie mir eine Realität basteln!
Es ist gut, dass ich meinen Augen vertraue, aber auf meinem Geschmack sollte ich nicht mehr zählen! Der hat gerade ein Magazin gekauft welches „Insekten-Rock“ heißt!

Ist das Wasser in Wien noch wirklich trinkbar?

Ort der Handlung:

Ein U4 Zug Richtung Heiligenstadt

Personen:

Herr Tennisball, Rechtsradikaler „Champion“ Tennisball, der sich in der Freizeit als Adolf Hitler verkleidet

Herr Koalabär, eigentlich Al Capone im Koalabärkostüm

Frau Banjo, Banjo die ausschließlich Granda Wasser trinkt

Herr Tennisball und Herr Koalabär sitzen in der U-Bahn.

Stille.

Die U-Bahn fährt in eine Station ein und Frau Banjo kommt mit einem kleinen Hund (ohne Beißkorb), der einen Regenschirm in seiner rechten und einen Labello in seiner linken Pfote hält, und will sich zu den zwei Herren gesellen.

Frau Banjo:

Ist der Platz nochfrei, meine Herren?

Herr Tennisball:

Natürlich! Setzten sie sich! Keine Angst, wir beißen nicht! Ich bin nur ein harmloser Tennisball…

Herr Koalabär:

…und ich nur ein Koalabär!


Wieder Stille.

Der Zug fährt wieder. Die Stille wird von Herrn Tennisball unterbrochen.

Herr Tennisball:

Hätte einer von ihnen ein Schlückchen Wasser, denn ich bin wieder einmal ganz ausgetrocknet, von den dauerten hin und her fliegen.

Herr Koalabär:

Na dann gehen sie dort zu diesem Wasserhahn.

Herr Koalabär zeigt auf einen kleinen Wasserspender.

Herr Tennisball:

Den habe ich ja ganz übersehen. Danke mein Herr!

Frau Banjo die dieses Gespräch mitverfolgt hat wirft ein.

Frau Banjo:

Herr Tennisball! Das können sie ihren Körper doch nicht antun. Wenn sie dieses Wasser trinken, müssen sie sehr verzweifelt sein.

Herr Tennisball:

Verdammt noch mal! Das bin ich doch!!

Frau Banjo:

Das Wasser in Wien ist zum auskotzen, drauf scheißen und zum drauf pinkeln.

Herr Tennisball:

Wirklich??!!?

Frau Banjo:

Na klar! Schreiben sie das einfach auf einen Zettel und ich unterschreibe ihnen das. Den Zettel können sie, dann jeden zeigen und jeder wird mich bestätigen!

Herr Tennisball sucht verzweifelt Stift und ein Blattpapier. Ohne Erfolg. Herr Koalabär kommt ihm zur Hilfe und reicht ihm einen Füllhalter und ein Blattpapyrus (Herr Koalabär ist sehr traditionell. Das müssen sie verstehen)

Herr Tennisball schreibt die zum Teil philosophisch geprägten Sätze der Frau Banjo in feinster Kurrentschrift auf.

Er reicht den Zettel zu Frau Banjo für die Unterschrift.

Frau Banjo:

Was heißt hier „Wien am“?

Herr Tennisball:

Weil wir in Wien sind habe ich mir gedacht, dass man das so schreibt!

Frau Banjo:

Wir sind doch nie und nimmer in Wien!!!

Herr Koalabär:

Eigentlich schon!

Frau Banjo:

Das ist dann etwas ganz anderes, sie können das Wasser ruhig trinken, ich habe wieder einmal Wien mit Brasilia verwechselt

Herr Tennisball:

Das heißt ich kann den Zettel zerreißen?

Frau Banjo:

Ja! Das können sie! Müssen aber nicht!

Herr Tennisball:

Tu ich aber!

Ritz, Ratz

Aus. Ende

Ein kleines Geburtstag Geschenk

Ein Polizist klopfte an der Tür. Es öffnete Hannelore König. Sie feierte gerade Geburtstag. Der Beamte berichtete ihr: „Ich muss ihnen etwas über ihren Sohn sagen. Er wurde am Nachmittag von einem roten Mercedes überfahren. Ihr Sohn David wurde so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht. Aber es war zu spät. Er starb um 17.17!Es tut uns leid.“ Hannelore sah den Beamten kurz in die Augen. Man hörte noch lachen und Menschen feiern im Hintergrund. Plötzlich fing Hannelore an zu lächeln und sagte mit sanfter Stimme: „Ein kleines Problem weniger!“

Ein Leben in der Hölle

Es war wie an jedem Tag, außer dass in der Früh die Sonne nicht aufging. Aber sonst war alles perfekt. Bis auf das, dass das Land mit Lava überflutet war. „No day is perfect”.
Doch dann geschah etwas merkwürdiges. Ich öffnete die Tür meines Kühlschrankes und sah darin einen kleinen Braunbären. Er vertilgte gerade Schokolade. Der Bär hatte schon einen Schokoladebart. Als er mich erblickte sprach er sprach zu mir: „Hey du Dreckssau, was willst du von mir?“ „Nichts“ antwortete ich freundlich und schloss die Tür wieder.

Ich war müde und gähnte deshalb. Während des Gähnvorganges flog ein Papagei aus meinem Maul. Er war riesig und als er mich war nahm schrie der Papagei mir ungefähr zwanzig Minuten lang ins Ohr. Danach flog er zum Bären in den Kühlschrank. Nach diesen zwei grotesken Vorfällen legte ich mich auf den Küchenboden und schlief ein.
Am nächsten Morgen schaute ich in den Kühlschrank. Der Bär lag halb aufgefressen im untersten Fach. Der fett gefressene Vogel trank gerade Vollmilch bis sie Halbmilch war und rülpste mich laut lachend an.
„Das ist mir zu bunt. Ich bring dich um du scheiß Vogel“ schrie ich in den Kühlschrank hinein. Als ich den Papagei gerade an der Gurgel hatte und den Kopf abbeißen wollte kam ein Engel und sein Gegenspieler der Teufel, mit seinem Assistenten Hilmar. „Cleo! Du hast die Prüfung bestanden. Du bist vollkommen krank und kommst in den Himmel! Du warst der Einzige, der glaubte was er sah. Die anderen begingen meist Suizid nach drei bis vier Minuten, und die anderen starben vor Schreck! Doch du! Doch du schläfst ein, auf dem Küchenboden! Du bist ein Ignorant und eine richtige Dreckssau und deswegen darfst du in den Himmel. Dort sind alle so wie du!“ sagte der Teufel enttäuscht.
Plötzlich kam eine riesige Rolltreppe. Der Engel zeigte mir den Weg. Wir fuhren hinauf. Während wir die gigantische Rolltreppe hinauffuhren fragte ich den Engel, warum ich jetzt in den Himmel komme, obwohl ich gar nicht gestorben bin. „Äh! Das ist halt so! Wir haben uns nicht gedacht, dass du überlebst und deswegen haben wir schon alle Formulare ausgefüllt und das wieder Rückgängig machen ist unmöglich“ „Scheiße“ antwortete ich darauf und wir fuhren Wort los weiter.
Oben angekommen sah ich ein Willkommensschild. Darauf stand logischerweise: „Himmel“. Im Himmel war ein kleiner McDonalds. Ich ging hinein. Es war eine lange Menschenschlange vor jeder Kassa. Ich stellte mich an und wartete. Als ich angekommen war, sah ich Gott. Er hielt gerade einen Cheeseburger in seiner rechten Hand und einen zehn Euro Schein in seiner Linken. Dann fragte er mich: „Was wünschen sie?“. Überrascht antwortete ich: „Ein Large Royal Menü mit einer Cola und einer Süßsauersauce!“ „Das macht fünf Euro und zwanzig Cent“ sprach Gott. Ich zahlte und setzte mich zu Goethe und Shakespeare. Sie diskutierten gerade über Edgar Allen Poe. Sie behaupteten, dass er psychisch krank ist und , dass er eine Witzfigur eines Autors ist.
Jeder im Himmel hatte auf seinem Gewand eine „Help Taste“. Ich drückte sie. Ein Himmel Security kam und zeigte mir mein Zimmer.
„Eigentlich ist der Himmel der hässlichste Ort auf dieser Welt. Nur ein schäbiger McDonalds.“ dachte ich. Plötzlich hörte ich eine rotviolette Stimme: „Hey Cleo! Du musst nicht hier bleiben, wir haben genug Platz in der Hölle!“ Ich dachte einige Sekunden nach und sagte dann: „Das wäre nett! Muss ich mich bei euch nicht anmelden oder so und muss ich mich im Himmel wieder abmelden!“ „Nein wenn du zu uns kommst machen wir das für dich und du bekommst sogar ein kleines Werbegeschenk! Wir erhalten nämlich für jeden Menschen, der zu uns kommt, Prämien vom Himmel-Hölle Budget!“ erklärte mir der Beelzebub. Er holte mich in die Hölle. Es war wie ein Traum. Es gab dort alles!!!
Meine besten Freunde dort waren Elvis, Diana, Edgar Allen Poe, Karl Marx, und alle verstorbenen Päpste.
Manchmal war Gott bei uns in der Hölle, aber nur dann wenn sein McDonalds zu hatte und das war wirklich selten. Einmal erzählte mir Edgar, dass der erste McDonald von Gott gebaut worden ist, doch eines Tages hat ihm der zweite Gott, (Ronald McDonald deswegen auch der Name McDonald) die Idee gestohlen und ist mit dieser Idee auf die Erde gegangen. Ronald konnte damit einen großer Erfolg verbuchen.
Der Himmel soll, aber erst seit einiger Zeit so abgebaut haben, denn früher soll es in der Hölle voll scheiße gewesen sein, nur Mörder und andere Ärsche, waren dort, doch dann bekam der Höllenfürst eine Förderung von der Himmel-Hölle Regierung und seitdem haben die kleinen Teufelchen alle Schurken hingerichtet und jetzt ist die Hölle wunderbar.
God bless Amer…- Nein, ich meine- God bless the hell

Ein Känguru in Australien?

Das Känguru hat schon lange den Mut verloren, doch erst vor kurzen seinen Schlüssel.
„Und das auch noch in Australien“ flitzt es durch das Gehirn des Beuteltiers. Aber das Känguru macht nicht langes Federlesen und springt zum nächsten Schlüsselmacher. Hüpf! Hüpf! Hüpf! Klopf! Klopf! „Herein!“
Obwohl es merkwürdig ist, dass man bei Geschäften –bevor man sie betritt- anklopft und der Verkäufer mit einem freundlichen „Herein“ den Kunden in die Verkaufslokalität bittet, betritt das Beuteltier den Laden!
„Einen neuen Schlüssel bitte!“
„Kein Problem!“
Der Verkäufer mit dem Rauschebart kramt einen Schlüssel hervor.
„Das müsste derjenige sein den sie suchen!“
„Woher haben sie den Schlüssel?!?“
„Den habe ich vorher bei ihnen gestohlen!“
„Und das in Australien“ denkt das Känguru, welches natürlich den Schlüsselmacher von vornherein für einen potentiellen Verdächtigen im Auge hat. Das Beuteltier holt mit seinem Schwanz Schwung und gibt dem hundsgemeinen Dieb eine wohlverdiente Ohrfeige!
Das Känguru nippt an der soeben angezündeten Pfeife und spricht mit näselnder Stimme: „Inspektor Känguru 1! Schlüsselmacher 0“
Das Känguru bleibt noch einige Sekunden in Gewinnerpose stehen und hoppelt anschließend nach Hause! Hüpf! Hüpf! Hüpf…

Ist Fischmauls Maul faul?

Es war einmal, vor langer Zeit, ein kleiner dreckiger Mann in einem kleinen Dorf. Er war ein Mörder und hatte viel Humor. Sie nannten ihn alle Ferdi, doch er hieß eigentlich Herbert Fischmaul. Ferdi wusch sich nie, außer wenn ihm wieder einmal das Blut seiner Opfer vom Körper herunter tropfte. Wenn ihn einer seine Freunde oder seiner Opfer sah, sagten sie lachend: „Hey, Fischmaul Ferdi!“.

Bei manchen Leute lächelte er zurück und bei anderen wieder nahm er eine Guillotine und köpfte diese frechen Menschen. So war er halt. Er war immer da für einen guten Scherz. Der Dorfdepp und der fett gefressene Polizist lachten immer am meisten wenn er seine Guillotine aus seiner Tasche zauberte. Eines Tages war Ferdi das trotzdem zuwenig. Der gelernte Amateurmörder und Entertainer wollte mehr von seinem Leben. Ferdi wollte Bürgermeister werden. Seine Fans waren begeistert, seine Feinde waren schockiert. Doch nicht sehr lange, denn der Entertainer hatte amüsante Wahlplakate, welche sein Konkurrent nicht hatte. Auf Ferdis Plakaten stand: „Wenn ihr mich nicht wählt, werdet ihr von mir gequält!“. Dieser Spruch überzeugte viele, doch die Fans vom Altbürgermeister wollte Ferdi nicht wählen. Also zauberte Ferdi die Guillotine aus der Tasche und köpfte damit seine Gegner. So wurde er einstimmig gewählt. Er war dann 20 Jahre lang Bürgermeister. Bis zum Tage X. An diesem Tag lief er ohne zu schauen über die Straße und das erste Auto der Welt überfuhr ihn. Bei seinem Begräbnis standen die Dorfbewohner neben seinem Sarg und lachten über den Witzemacher Fischmaul. Die Totengräber schaufelten ein Loch, warfen den Sarg hinein, und stellten einen Felsen auf das Grab. Am Felsen stand: „Er köpfte unsere Freunde und hatte dazu immer eine gute Pointe“ . Das war nun die Geschichte vom Ferdi.
P.S. Während seiner Amtszeit redete er den ganzen Tag und deswegen war Fischmauls Maul niemals faul.

Er kämpfte schon als junger Mann gegen Zuckerwatte

Die Zuckerwatte zuckte. „Reflexe! Das sind die Reflexe!“ beschwichtigt der zuckersüße Zuckerwatte-Mörder seinen vierjährigen Sohn. Er durfte das erste Mal seinen Vater auf die Jagd begleiten. Im bekannten Wiener Wurstel-Prater versuchten die Beiden ihr Glück.


Natürlich wusste der Vater, dass sie Fortuna nicht auf ihre Seite bringen mussten, denn Zuckerwatte gab es dort zur Genüge. Es wäre ein leichtes Spiel geworden für Vater und Sohn, wären sie nicht an die hinterlistigste Zuckerwatte von ganz Wien gekommen: John Silverman!

Die, zuerst wie reflexartigen Zuckungen wirkenden, Bewegungen entpuppten sich als knallharte Verteidigungstaktik. John Silverman riss dem 4jährigen die Kanone aus der Hand und verarbeitete den Sohnemann zu Hackfleisch. Schlechter erging es aber dem Vater. Er überstand den Angriff unverletzt und muss bis zum heutigen Tage weiterleben.

Wie ich einmal versucht habe eine Kurzgeschichte zu schreiben

Vom Tellerwäscher habe ich die Millionen

„Blöde Sachen zu verkaufen, blöde Sachen zu verkaufen!“ schreit der kleine, dickliche Mann auf dem Marktplatz. Es war Sonntag und er wollte etliche blöde Sachen los werden, welche er schon seit Jahren in seinem Keller gesammelt hatte.
Sein Geschäft lief gut…

Blöde Sachen verkaufen? Tellerwäscher? Was habe ich mir dabei gedacht. Ach ja, jetzt weiß ich’s wieder: „gar nichts“… also ein neuer Versuch


Der Chinese machte einen Hampelmann und ich war sein Assistent

„Eins und zwei und dlei und viel und fünf und…“ zählte der überdurchschnittlich charmante Chinese Shn-E Flogge seine Hampelmännersprünge. Er beherrschte dies wie sonst kein Anderer! Er sprang und sprang und sprang. Und ich war sein Assistent. Aber warum zum Teufel assistierte ich ihm? Der braucht doch keine Hilfe! Apropos Teufel und Hilfe! Kennen sie den:…

Was ist denn bloß los mit mir? Hampelmänner? Chinese? Und ich ein Assistent?!? Na! Hallo! Noch mal von Neuem:

Ich lauschte an der Türe, während der Kakadu leise vor sich hin murmelte

„Urrrrr… Urrr…“
„Schnauze, Kakadu ich lausche!“

Oi,Oi,Oi das wird ja immer blöder, also jetzt der letzte Versuch…

Das Diebesgut versteckte ich im Darm

Ein Auto, vierundzwanzig gelbe Rosen und ein Buch von Rosamund Pilchner verharrten nun schon mehr als zwei Stunden in meinem Darm. Ich schmuggle Diebesgut. Damit macht man heutzutage das große Geschäft!
Aber die Rechnung ging nicht auf, dafür aber mein Darm…

Ach, das wird nichts mehr, ich gehe schlafen! Sollen doch andere Kurzgeschichten schreiben!