Man kann nur taktisch wählen!

Keine Partei, die sich bei den Wien-Wahlen aufstellt, stellt den Kapitalismus in Frage. Jede Partei bietet nur Ideen wie man den Kapitalismus verbessern kann. An der herrschenden Wirtschaftsordnung wird nicht gerüttelt. Nicht einmal symbolisch.

Aus diesem Grund kann man taktisch gegen die FPÖ stimmen. Hierbei ist es egal ob man SPÖ oder die Grünen wählt. Die FPÖ sollte halt nicht die stärkste Kraft werden…

Mit 4 Partei-Ideen zum Erfolg

Wollten Sie schon immer einmal eine Partei gründen, aber hatten nie ein erfolgreiches Konzept? Hier kann ich aushelfen. Ich habe vier Partei-Ideen gesammelt, die man frei verwenden darf.

Mit den Ideen wird man wohl keine Mehrheiten erringen, aber ein Einzug in ein Parlament oder Landtag wären realistisch. Ein großer Vorteil wäre auf jeden Fall, dass man destruktiven politischen Kräften Stimmen entziehen würde!


Die Abspeck-Partei

Neoliberale Populisten fordern einen dürren Staat und würden deshalb gerne Parlamentssitze reduzieren um Kosten bei “den Politikern” zu senken. Das ist natürlich blödsinnig. Die Einsparungen wären im Vergleich zum Volumen des Budgets lächerlich. Aber darum geht es nicht! Es ist aber populär!

Bei diesem Konzept wird deshalb eine Partei gegründet, die als einziges Ziel hat das Parlament zu verkleinern und somit die “gierige Politik” zu bekämpfen.

Man tritt ganz einfach mit der Forderung an, dass man die gewonnenen Sitze nicht annimmt. Die Gehälter der Abgeordneten und sonstige finanzielle Förderungen werden von der Partei einfach nicht angenommen oder gespendet.

Das ganze verkauft man als Bürgerbewegung, die nicht das Geld der zukünftigen Generationen verschwenden will. Eine Partei, die gegen die “Bonzen” antritt. Zeitungen wie die „Krone“, „Österreich“ oder „Heute“ könnten auf den Zug aufspringen und indirekt die Partei bewerben.


Keine-Partei

In manchen Ländern gibt es die Möglichkeit keine Partei zu wählen. Also nicht einfaches ungültig wählen, sondern man hat ein eigenes Feld, welches man dafür ankreuzen kann.

Bei uns ist das nicht möglich. Aus diesem Grund schlage ich vor eine Partei mit dem Kürzel “KEINE” zu gründen. Für was das steht kann man sich frei aussuchen. Es könnte sogar “Kommunistische Einheit” heißen, aber das spielt keine Rolle.

Es geht darum Protestwähler zu überzeugen “KEINE” zu wählen. Bei der blinden Politikverdrossenheit kommt man mit dieser Methode ohne Probleme ins Parlament. Dort kann man machen was man will. Die Wähler haben es sowieso nicht gemerkt, dass sie eine echte Partei gewählt haben bzw. ist es dann ohnehin schon zu spät. Für die nächste Wahl kann man es mit der Liste “NIEMAND” probieren.


Die (Anti)-Hauptstadt-Partei

In jedem Land gibt es Antipathien gegen die Einwohner und Regierung der Hauptstadt. Das kann man zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Man gründet einfach eine Partei, welche sich auf die Fahne geschrieben hat, die Hauptstadt zu bekämpfen.

Man kann zum Beispiel wunderdoofe Dinge wie die Verlegung der Ministerien in die Bundesländer oder ähnlichen Schwachsinn fordern. Bei irrationalen Hauptstadt-Hassern kommt das gut an und der Einzug in einen Landtag oder sogar ins Parlament wären möglich.

Wenn man aus der Hauptstadt selbst kommt kann man den Spieß umdrehen. Man schimpft ganz einfach auf die Leute vom Land. Man behauptet einfach, dass die Landbevölkerung vom Staat geförderte (“Pendlerpauschale”) Wirtschaftsflüchtlinge sind, welche uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen.


Die Copy-Paste-Partei

Man kopiert einfach die populistischste Partei, die auf dem Markt ist. In Österreich wäre das derzeit die FPÖ.

Man kopiert nicht nur den Stil, sondern die kompletten Wahlsprüche, Plakate und selbst der Obmann der Bewegung muss das Outfit von Strache übernehmen.

Die Partei nennt man dann einfach “Humanistische Christen”. Auf dem Wahlzettel kürzt man den Namen ab und nennt sich einfach “HC Partei”.

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Die 10 besten Gebote aus den Zehn Geboten

  1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
  2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
  3. Du sollst den Feiertag heiligen.
  4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.