Tipp 6: Wikipedia – Wissen, Wissen, Wissen

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Wikipedia sein!

Wikipedia ist jetzt nicht gerade der Geheimtipp, aber dieser Tipp sollte in so einer solchen Reihe nicht fehlen. Ich verwende Wikipedia täglich und wahrscheinlich die meisten von euch. Seit 2001 kann jeder Artikel beitragen oder ergänzen. Die Inhalte sind frei verfügbar und können unter bestimmten Regeln auch frei verwendet werden.

Die englischsprachige Wikipedia hat mehr als 4 Millionen Artikel und die deutschsprachige über 1,5 Millionen Beiträge. Insgesamt erscheint Wikipedia in 285 Sprachen. Die dafür verantwortliche Wikimedia Foundation hat ebenfalls weitere Projekte gestartet. So zum Beispiel Wikimedia Commons (eine Sammlung von freien Medieninhalten), Wikitionary (ein freies Wörterbuch), Wikivoyage (ein freier Reiseführer) und mehr.

Auf dem iPhone und iPad verwende ich gerne die kostenlose Version von Wikipanion. Mit dieser App kann man auch auf andere Wikis (z.b: Stupidedia) zugreifen, die nicht von der Wikimedia Foundation betrieben werden.

Im Großen und Ganzen kann man aber den Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, nur danken. Er hat mit seiner Entwicklung mehr für die weltweite Bildung gemacht als fast jeder andere Mensch.

Übrigens: Nicht Google sollte einer der größten Sponsoren von Wikipedia sein, sondern die UNESCO.

So wird man Börsenguru

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Auf der oberen Grafik sieht man die Entwicklung der wichtigsten Kurse der letzten 5 Jahre. Man hätte 2009 wahllos einige Aktien aussuchen können und diese als Paket empfehlen. Der Tipp hätte die Investition verdoppelt.

Grundsätzlich war es das schon, aber um ein richtiger Börsenguru zu sein, sollte man die Empfehlungen noch in schönen Worten verpacken. Jeder Tipp muss eine Kurzgeschichte mit spannenden Elementen werden. Die Aussagen müssen aber weiterhin vage bleiben. Berufen Sie sich auf anonyme Quellen, auf Gerüchte in Insider-Kreisen oder sogar den “Hausverstand”. Geben Sie historische Beispiele und verweisen sie auf die Parallelen.

Hat man eine Schreibblockade sucht man einfach bei Google nach “Buzzword”, “Trend” und der Jahreszahl des nächsten Jahres.
Schon scheinen Schlagwörter auf, die man in die Analyse aufnehmen kann.

Um auf der sicheren Seite zu sein kann man noch erwähnen, dass die Märkte scheu wie ein Reh sind und die kleinste Änderung nicht nachvollziehbare Folgen hat. Ebenso lohnt sich auch ein Verweis darauf, dass der Markt derzeit überhitzt ist.

Bevor man mit der Beratung anfängt sollte man aber auf den nächsten Crash warten. Der kommt gewiss bald.

Bildquelle: StockTouch

Tipp 5: Threema – sicher Nachrichten senden

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Threema sein!

Threema ist ein ein Instant Messaging App für iOS und Android. Grundsätzlich bietet es ähnliche Funktionen wie WhatsApp, Line oder Viber. Man kann Textnachrichten, Fotos und Videonachrichten versenden. Im Unterschied zu den meisten anderen Diensten dieser Art setzt Threema mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit. Threema bietet eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Beim ersten Start der App muss man einen Schlüssel generieren, der für die Verschlüsselung der Nachrichten benötigt wird. Der Schlüssel wird nur auf dem eigenen Device gesichert. So hat man eine gewisse Garantie, dass kein Unberechtigter (auch nicht die Betreiber von Threema) die Nachrichten lesen kann. Genauere Informationen zur Verschlüsselung und wie man diese selbst testen kann, findet man hier.

Während viele Verschlüsselungsprogramme eine nicht benutzerfreundliche Oberfläche haben, bietet Threema ein schönes und einfaches Userinterface an. Die Handhabung der App ist ungefähr so leicht wie WhatsApp.

Die App kostet einmalig 1,60 bzw. 1,79 Euro. Danach ist die Anwendung vollkommen kostenlos. Leider gibt es derzeit noch keine Desktop oder Tablet-Version. So muss man immer alles auf dem Handy tippen. Bei iMessage oder Viber hat man den Vorteil, dass man die Nachrichten auch über Apps auf dem Mac bzw. auch Windows-Rechner versenden kann. Ebenso ist es störend, dass es derzeit noch so wenige Nutzer gibt. Das Problem sollte mit diesem Beitrag aber nun behoben sein.