Der ultimative Jahresrückblick 2013

Überall auf dieser “schönen” Welt gibt es um diese Zeit einen Rückblick auf das Jahr, welches gerade endet. Da mache ich diesmal mit und will die Highlights aus dem Jahr 2013 bei “Einfach Übel” präsentieren. Während viele Portale lediglich schauen welche Beiträge die meisten Zugriffe hatten, ist es hier hauptsächlich eine subjektive Einschätzung.

Natürlich würde ich mir auch lieber weniger Arbeit machen und die Beiträge mit den meisten Views veröffentlichen, aber ich kann ja nicht jährlich den gleichen Artikel empfehlen.

Wahrscheinlich einer der besten Beiträge waren die Fakten über Tom und Jerry (Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Die anderen 9783 Teile folgen in den kommenden Jahren).

Interessant war auch meine kleine Zeitreise, die Sicherheitskamera für das Internet und Zimmer, die nach Michael Jackson Alben benannt sind.

Natürlich war der wichtigste Beitrag, der Artikel zum zehnjährigen Jubiläum von “Einfach Übel”. Die Webseite hat ein neues Design bekommen. 2014 wird es noch weitere Erneuerungen geben. Es sollen mehr Artikel auch zu mehr Themen veröffentlicht werden.

Meine Twitter Highlights

Meinen beliebtesten Tweet 2013 hatte ich gleich im Jänner gemacht. Ich finde ihn aber jetzt auch noch nicht schlecht:

Mein eigener Favorit ist aber dieser Tweet:

Wie der einzige Retweeter richtig anmerkte ist die Schnittmenge derer, die die Bäsle-Briefe und Snapchat kennen gering.

Falsche Aufregung

Ich finde die derzeitige Empörung über die Finanzierung von Wahlwerbung durch Parlamentsklubs interessant. Die Sozialdemokraten sowie die Freiheitlichen haben einige Werbungen für die Nationalratswahlen 2013 über den jeweiligen Parlamentsklub finanziert. Das ist so nicht erlaubt.

In einigen Berichten sehen nun Journalisten sowie Experten auf diesem Gebiet einen großen Skandal. In gewisser Weise haben sie recht. Parteien sollten sich an die Gesetze halten bzw. wenn sie das nicht tun, bestraft werden.

Das Problem bei der Sache ist, dass die breite Bevölkerung keinen Skandal an dieser Finanzierung finden wird. Immerhin hilft es auch dem Parlamentsklub wenn die Zahl der Parlamentarier gehalten bzw. erhöht wird. Den meisten Leuten ist aber ohnehin vollkommen egal ob eine Postwurfsendung von der “FPÖ” oder vom “FPÖ Paralmentsklub” bezahlt wurde. Ein Großteil der FPÖ-Wähler kennt wahrscheinlich nicht einmal den Unterschied.

Um einiges bedenklicher finde ich es wenn “unabhängige” Vereine wie “Anliegen für Österreich” privat finanziert sind und Teil einer Wahlkampagne einer Partei sind. Gleichzeitig gibt es Tendenzen Parteiförderungen zu kürzen/streichen. Solche Schritte sind für ein politisches System fatal. Parteien müssten sich somit nur mehr über den freien Markt finanzieren lassen. Das würde bedeuten, dass der Einfluss von finanzkräftigen Interessensgruppen noch mehr gestärkt werden würde.