Übel fragt, Übel antwortet (Teil 40)

Frage: Würden Sie das Internet nochmals erfinden?
Antwort: Wahrscheinlich. Es hat zwar teilweise negative Auswirkung auf die Gesellschaft (Zeitungen wie Kronenzeitung oder BILD haben kostenlos abrufbare Webauftritte), aber durch das Internet kann man auf Post.at auch Postkarten schreiben. Das geht einfach, schneller und ist billiger als herkömmliche Postkarten.

Frage: Haben Sie das Internet eigentlich alleine erfunden?
Antwort: Nein, das würde ich nicht sagen. Viele haben mitgeholfen. So haben Organisationen wie die Defense Advanced Research Projects Agency großen Anteil an der Erfindung. Ich bin nur ein Teil davon.

Frage: Ist das nicht jeder Internet-User?
Antwort: Ja.

Schneller lesen

Ich höre gerne Hörbücher bei Audible. Die App zu dem Service bietet die Möglichkeit die Bücher in mehrfacher Geschwindigkeit abzuspielen. Normalerweise höre ich Bücher in der dreifachen Geschwindigkeit. So spart man Zeit.

Um zukünftig auch Kindle-Bücher schneller zu lesen werde ich zukünftig die Standardschriftgröße mehrmals verkleinern. So sollte auch hier Zeit gespart werden können.

Die gewonnene Zeit werde ich in einer Wechselstube in Geld tauschen.

Der Rüssel zum Erfolg

Letztens träumte ich, dass ich ein Buch schreiben musste. Eine Biografie über einen prominenten Elefanten, der einen Porzellanladen führt. Der Arbeitstitel war “Der Rüssel zum Erfolg”.

Im Traum saß ich gefühlte Stunden dem Elefanten gegenüber und wollte ihn interviewen. Anstatt mir von seinem Leben zu berichten, erzählte er mir nur dreckige Witze über Zebras. Ich brach das Projekt ab und wurde Kosmonaut.

Yanis Varoufakis Vorschlag für die Lösung der Eurokrise

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Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat mit den Ökonomen Stuart Holland und James K. Galbraith in den letzten Jahren einen Plan ausgearbeitet um die Eurokrise zu lösen. Der Plan wurde in Buchform unter dem Titel “Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise” veröffentlicht.

Die Autoren schlagen vier Iniativen vor, welche die Schuldenkrise, die soziale Krise, die Investitionskrise sowie die Bankenkrise lösen sollten. Im Fokus der Vorschläge steht die Machbarkeit. Laut den Ökonomen müssen für den “New Deal für Europa” keine neuen Institutionen gegründet und weitreichende Verträge geändert werden. So soll es möglich sein, dass die EU-Staaten die Pläne theoretisch ohne langes Federlesen umsetzen könnten.

Auf den ersten Blick wirkt der Vorschlag von Yanis Varoufakis, Stuart Holland und James K. Galbraith alles andere als bescheiden, aber wenn man sich Gedanken zur Politik der letzten Jahre macht, sind die Vorschläge in der Tat bescheiden. Seit Jahren werden von den derzeitigen europäischen Eliten neoliberale Anpassungen gemacht, die viel weitreichender sind.

Die vorgeschlagenen Iniatitiven sind aus meiner Sicht pragmatisch und vernünftig um die derzeitige Wirtschaftskrise zu lösen oder zumindest zu lindern. Schlimmer als mit der derzeit gefahrenen Austeritätspolitik kann es ja kaum werden.

Wer sich von dem Buch erwartet in die “Gedankenwelt” Yanis Varoufakis einzutauchen, wird enttäuscht. Es ist ein sachlicher Debattenbeitrag zu der aktuellen Krise. Einen spannenderen Text von Yanis Varoufakis, in welchem er erklärt warum er ein unorthodoxer Marxist ist, findet man hier in der deutschen Übersetzung.

Die erste Version der Vorschläge wurde im November 2010 veröffentlicht. Die Wissenschaftler überarbeiteten die Texte mehrmals und die letzte Version erschien im Herbst 2013. Alle Versionen können kostenlos auf der Webseite von Yanis Varoufakis heruntergeladen werden.

Die deutschsprachige Ausgabe erschien im März 2015 im Antje Kunstmann Verlag. Das Buch hat 64 Seiten und kostet 5 Euro.

#Breaking: Keine neuen Informationen zum Germanwings-Absturz

“Einfach Übel” ist ein kleiner Scoop gelungen (kein Aprilscherz!). Wir präsentieren heute exklusiv keine neuen Informationen rund um den abgestürzten Germanwings-Flug 4U 9525.

Weder das schon aufgezeichnete Interview mit dem Hausmeister aus einer Schule, welche von einem Jungen besucht wurde, der einen ähnlichen Namen gehabt hat wie der Co-Pilot des Germanwings-Flugs, noch die Analyse der Psyche von Andreas L. durch Horst, den flotten Aal, welcher schon 1998 einige Vorrundenspiele der Fußball-WM fast richtig vorhersagte.

Auch die Gerüchte über Reptiloiden, die mit Andreas L. gemeinsame Sache gemacht haben, werden wir nicht veröffentlichen.