Trio mit vier Fäusten Fakten (Teil 1 von 9787)

  • George Clooney hatte in der zweiten Staffel einen Gastauftritt
  • Die meisten Episoden wurden in Deutschland erstmals vom ZDF in den 1980er ein bis zwei Jahre nach der US-Originalausstrahlung gezeigt. Die ausgelassenen Folgen reichte ProSieben 1990 und eine einzelne 1995 nach.
  • Bei einem Remake wäre Murray „Boz“ Bozinsky, der Nerd, der Coole und nicht die anderen zwei des Trios
  • Die Episode 19 der zweiten Staffel, The Twisted Cross, wurde in Deutschland erstmals 2013 ausgestrahlt. ZDF sowie ProSieben entschied sich in den 1980er bzw. 1990er Jahre gegen eine Ausstrahlung der Episode weil sie von Nazis handelte. Die Episode wurde nicht synchronisiert und wurde mit Originalton und Untertitel gezeigt.

5 Dinge, welche die ÖVP Wien fordert*

  1. Faxgeräte für Telefonzellen um die Arbeitslosigkeit zu senken
  2. Ein Busspur-Pickerl damit man gegen eine Gebühr Staus vermeiden kann
  3. Einen Bischof für jeden Gemeindebezirk
  4. Bibliotheken, die rund um die Uhr geöffnet haben um die Leseschwäche von Schülern zu bekämpfen
  5. Verpflichtender (katholischer) Religionsunterricht um Freiheit zu vermitteln

*Wenn man es genau nimmt, stimmt nur eine Sache

Bogdanows Blut

1908 veröffentlichte der russische Philosoph, Ökonom, Soziologe und Autor Alexandr A. Bogdanow den Roman »Der rote Planet«. Das Buch handelt von einem revolutionären Russen, der von Marsmenschen zu einer Reise zum Mars eingeladen wird. Der Protagonist nimmt die Einladung an und erfährt somit als einziger Erdenmensch, dass es auch eine Zivilisation am Mars gibt.

Im Verlauf des Buchs wird der Leser darüber aufgeklärt, dass auf dem Mars eine sozialistische Gesellschaft lebt, die nicht nur moralisch, sondern auch technisch der Erdenbevölkerung überlegen ist.

Der bolschweistische Querdenker Bogdanow zeigt in dem Roman wie er sich einen realen Sozialismus vorstellt und worin die Schwierigkeiten bei der Umsetzung auf der Erde entstehen können. Ein lesenswertes Werk für Menschen, die sich mit Geschichte beschäftigen.

Mir ist während der Lektüre ein interessantes Detail aufgefallen. Bogdanow erklärt in dem Roman warum Marsmenschen so lange jung bleiben:

»(…)Warum bleiben die Marsmenschen so lange jung? Ist das eine Besonderheit Ihrer Menschen, die Folge besserer Lebensbedingungen? Oder hat das einen anderen Grund?«

»Eine Besonderheit der Menschen unseres Planeten ist es nicht; Vor zweihundert Jahren haben wir nur halb so lange gelebt. Bessere Lebensbedingungen? Ja, in hohem Maße wohl. Aber nicht nur. Das Wichtigste ist unsere Lebenserneuerung.«

»Was ist das?«

»Eigentlich eine ganz einfache Sache, doch Ihnen wird sie merkwürdig vorkommen. Dabei könnte sie auch auf der Erde schon angewandt werden. Um die Lebensfähigkeit der Zellen oder der Organismen zu erhöhen, ergänzt die Natur bekanntlich ein Individuum durch ein anderes. Zu dem Zweck verschmelzen zwei einzellige Lebewesen, wenn ihre Lebenskraft abnimmt, und nur auf diesem Wege gewinnen sie ihre Vermehrungsfähigkeit in vollem Maße wieder — das ist die >Unsterblichkeit< ihres Protoplasmas. (…) Auf der Erde kennt man schon die Anwendung von Blutserum, um bestimmte Eigenschaften von einem Lebewesen auf ein anderes zu übertragen — beispielsweise erhöhte Widerstandskraft gegen bestimmte Krankheiten. Wir gehen weiter und nehmen einen Blutaustausch zwischen zwei Menschen vor. Jeder überträgt auf den anderen Eigenschaften, die seine Lebenskraft fördern. Dabei werden einfach die Venen beider Menschen an entsprechende Geräte angeschlossen. Wenn man alle Vorsichtsmaßnahmen beachtet, ist das völlig ungefährlich. Das Blut des einen Menschen lebt im Organismus des anderen weiter, wobei es sich mit dem vorhandenen Blut mischt und bewirkt, dass alle Gewebe regeneriert werden.«

(…)

»Warum nutzt unsere Medizin dieses Mittel nicht, wenn es so einfach ist? Sie kennt doch die Blutübertragung seit mehreren hundert Jahren.«

»Ich weiß es nicht, vielleicht gibt es besondere organische Bedingungen, so dass dieses Mittel bei Ihnen nicht wirkt. Oder Ihre Auffassung vom Individuum ist schuld daran, denn auf der Erde ist ein Mensch von anderen stark abgegrenzt, und der Gedanke an eine lebendige Vereinigung ist Ihren Gelehrten bisher fremd. (…)«

In den 1920er Jahren gründete Bogdanow ein Institut für Bluttransfusionen. Im Rahmen von wissenschaftlichen Selbstversuchen führte er elf Transfusionen an sich selbst durch, die auf ihm einen positiven Einfluss gehabt haben sollen. Einer seiner Kollegen, Leonid Krasin, behauptete, dass Bogdanow sich um 10 Jahre verjüngt hat.

Nach der zwölften Bluttransfusionen starb Bogdanow 1928. Es wird vermutetet, dass es eine Inkompatibilität bei den Blutgruppen gab.