5 Gedanken zum Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2016

  • Die FPÖ hat gezeigt, dass sie ohne große Mühen innerhalb weniger Wochen einen Ersatz für Strache aufbauen kann.
  • Gemäßigte Politiker (SPÖ, Grüne, Neos, Teile der ÖVP), Promis und die meisten Journalisten schaffen es gerade mal 50% der österreichischen Wähler zu überzeugen, dass sie keinen Kandidaten einer ziemlich radikalen rechtspopulistischen Partei zu wählen.
  • Österreich ist auch zwischen Land und Stadt gespalten.
  • Mit einem grünen Präsidenten kann sich die FPÖ noch leichter als einzige Oppositionspartei positionieren.
  • Menschen, die seit Jahren existenziell von der Weltwirtschaftskrise betroffen sind, brauchen eine proletarische nicht-rassistische Alternative, die eine progressive Wirtschaftspolitik verfolgt.

Wirtschaftswunder Rosenverkäufer

Laut einer Recherche der Presse nimmt ein Rosenverkäufer in Wien durchschnittlich 5000 Euro pro Tag ein. Das ist ein jährlicher Umsatz von 1,8 Millionen Euro.

Das würde bedeuten, dass 50 Rosenverkäufer mehr Umsatz generieren als die österreichische Gartenfachmarkt-Kette Bellaflora mit 26 Filialen und 500 Mitarbeiter.

Wenn Österreich nur 201.095 Rosenverkäufer hätte, bräuchten die restlichen Österreicher keinen Euro zusätzlich erwirtschaften und das Bruttoinlandsprodukt wäre dennoch gleich hoch.

Ein Hoch auf die Rosenverkäufer