Tipp 8: Twitter mit Tweetbot

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Tweetbot sein!

Twitter braucht man nicht vorstellen. Es ist nach Facebook das größte aktive Social Network. Das besondere an dem Netzwerk ist nicht nur, dass die Nachrichten in ihrer Länge begrenzt sind, sondern auch viele interessante Kanäle vorhanden sind. Twitter bietet zwar für fast jede Plattform eine App an, aber die von Twitter angebotenen Oberflächen finde ich meistens unzureichend. Aus diesem Grund verwende ich auf dem Telefon, Tablet sowie am Desktop die kostenpflichtige Software Tweetbot.

Die App bietet eine übersichtliche Oberfläche und mehr Funktionen als die von Twitter angebotenen Programme. Man kann mit Tweetbot seine Timeline mit Hilfe von einer “Mute”-Funktion ordnen. So kann man User oder Hashtags temporär oder für immer ausblenden. Über iCloud synchronisiert sich alles. So kann ich die Timeline am Desktop oder am Smartphone verfolgen und bin immer dort wo ich sein soll.

Twitter holt zwar mit seinen Apps in letzter Zeit immer wieder auf und brachte einige wichtige Funktionen auf die eigene Plattform (z.B. die Möglichkeit Links mit Pocket zu speichern), aber derzeit stellen diese noch keine vollwertige Alternative zu Tweetbot dar. Man kann nur hoffen, dass Twitter die offenen Schnittstellen nicht weiter einschränkt und somit Tweetbot und Co zerstört.

Tipp 7: Schneller schreiben mit aText

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es aText sein!

Mit aText kann man seine Effizients am Computer steigern. Man kann Abkürzungen vorgeben, die dann in Textbearbeitungsprogrammen ausgeschrieben werden. Man kann auch das Datum und dergleichen automatisch einfügen. Diese Software steht zwar nur für den Mac zur Verfügung, aber es gibt für andere Betriebssystem ähnliche Programme.

Bevor man die Software kauft, kann man auf der Entwickler-Seite eine Test-Version herunterladen. Man kann diese Version 2 Wochen uneingeschränkt testen. Danach kann man sich entweder auf der Homepage eine Lizenz kaufen oder im “Mac App Store” die Software für 4,49 Euro laden.

Beim Kauf von aText über den “Mac App Store” empfiehlt es sich jedoch nochmals die Test-Version auf der Homepage von den Entwicklern herunterzuladen. Die Lizenz der “Mac App Store”-Version kann übertragen werden. Das Problem an dem “Mac App Store” Programm ist, dass Apple bei diesem Store Einschränkungen auferelegt. So kann die Software nicht im vollen Umfang verwendet werden.

Tipp 6: Wikipedia – Wissen, Wissen, Wissen

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Wikipedia sein!

Wikipedia ist jetzt nicht gerade der Geheimtipp, aber dieser Tipp sollte in so einer solchen Reihe nicht fehlen. Ich verwende Wikipedia täglich und wahrscheinlich die meisten von euch. Seit 2001 kann jeder Artikel beitragen oder ergänzen. Die Inhalte sind frei verfügbar und können unter bestimmten Regeln auch frei verwendet werden.

Die englischsprachige Wikipedia hat mehr als 4 Millionen Artikel und die deutschsprachige über 1,5 Millionen Beiträge. Insgesamt erscheint Wikipedia in 285 Sprachen. Die dafür verantwortliche Wikimedia Foundation hat ebenfalls weitere Projekte gestartet. So zum Beispiel Wikimedia Commons (eine Sammlung von freien Medieninhalten), Wikitionary (ein freies Wörterbuch), Wikivoyage (ein freier Reiseführer) und mehr.

Auf dem iPhone und iPad verwende ich gerne die kostenlose Version von Wikipanion. Mit dieser App kann man auch auf andere Wikis (z.b: Stupidedia) zugreifen, die nicht von der Wikimedia Foundation betrieben werden.

Im Großen und Ganzen kann man aber den Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, nur danken. Er hat mit seiner Entwicklung mehr für die weltweite Bildung gemacht als fast jeder andere Mensch.

Übrigens: Nicht Google sollte einer der größten Sponsoren von Wikipedia sein, sondern die UNESCO.

Tipp 5: Threema – sicher Nachrichten senden

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Threema sein!

Threema ist ein ein Instant Messaging App für iOS und Android. Grundsätzlich bietet es ähnliche Funktionen wie WhatsApp, Line oder Viber. Man kann Textnachrichten, Fotos und Videonachrichten versenden. Im Unterschied zu den meisten anderen Diensten dieser Art setzt Threema mit einem besonderen Fokus auf Sicherheit. Threema bietet eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Beim ersten Start der App muss man einen Schlüssel generieren, der für die Verschlüsselung der Nachrichten benötigt wird. Der Schlüssel wird nur auf dem eigenen Device gesichert. So hat man eine gewisse Garantie, dass kein Unberechtigter (auch nicht die Betreiber von Threema) die Nachrichten lesen kann. Genauere Informationen zur Verschlüsselung und wie man diese selbst testen kann, findet man hier.

Während viele Verschlüsselungsprogramme eine nicht benutzerfreundliche Oberfläche haben, bietet Threema ein schönes und einfaches Userinterface an. Die Handhabung der App ist ungefähr so leicht wie WhatsApp.

Die App kostet einmalig 1,60 bzw. 1,79 Euro. Danach ist die Anwendung vollkommen kostenlos. Leider gibt es derzeit noch keine Desktop oder Tablet-Version. So muss man immer alles auf dem Handy tippen. Bei iMessage oder Viber hat man den Vorteil, dass man die Nachrichten auch über Apps auf dem Mac bzw. auch Windows-Rechner versenden kann. Ebenso ist es störend, dass es derzeit noch so wenige Nutzer gibt. Das Problem sollte mit diesem Beitrag aber nun behoben sein.

Tipp 4: Podcast Generator & Huffduffer – Podcasts im Eigenbau

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Podcast Generator sein!

Ich bin ein großer Fan von Podcasts. Zwar lese ich gerne (siehe Beitrag zu Pocket), aber ich geh auch oft herum (siehe Beitrag zu Fitbit). Um die Zeit beim Gehen besser zu nutzen höre ich Podcasts. In der Regel sind Podcasts kostenlos. Leider fehlt dadurch auch oft aktueller und hochwertiger Inhalt. Aus diesem Grund habe ich begonnen auch einen eigenen Podcast für mich selbst zu betreiben. Um das zu realisieren nutze ich die Open Source Software “Podcast Generator”. Diese habe ich auf meinen Webspace gestellt und mit einem Passwort geschützt, dass nur ich Zugriff habe. Per Webinterface oder auch FTP kann ich Dateien hochspielen, die ich mir unterwegs anhören will. Ich füttere meinen persönlichen Feed meistens mit gekauften Audio-Ausgaben von “Le Monde Diplomatique“.

Um den Podcast zu hören habe ich auf meinem Smartphone die App “Downcast” installiert. Die kostenpflichtige App ermöglicht auch auf geschützte Podcasts, mit Hilfe einer Passwortangabe, zuzugreifen. Alternativ kann man auch “Pocket Casts” nutzen, welches auch für Android zur Verfügung steht.

Eine weitere Ergänzung kann der Online-Dienst HuffDuffer sein. Mit diesem kann man Audio-Dateien im Netz markieren und als Podcast ausgeben. Eine Art Pocket für Audio-Dateien.

Tipp 3: Fitbit – Schritte zählen lassen

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Fitbit sein!

Fitbit ist ein Tracking-Device mit angebundenem Webservice. Bisher hat das Unternehmen vier Geräte veröffentlicht: Fitbit Zip, Fitbit One, Fitbit Flex und Fitbit Aria.

Während Fitbit Flex als Armband und Fitbit One als Anstecker auch den Schlaf tracken können, zählt Fitbit Zip “nur” die Schritte. Fitbit Aria ist hingegen eine Waage. Alle Geräte synchronisieren sich per Bluetooth auf ein Smartphone/Tablet (iOS, Android) oder einem Computer (Windows/Mac). Man kann auch noch hinzufügen was man gegessen hat und die Kalorien auswerten. In einer Weboberfläche werden die Daten aufbereitet. Per Mail bekommt man dann jeweils Berichte zugesendet. Außerdem gibt es “Auszeichnungen” wenn man verschiedene Leistungen geschafft hat (“40.000 Schritte an einem Tag”, “2000 Kilometer zurückgelegt” usw.). Zusätzlich kann man noch Freunde hinzufügen und die Leistungen vergleichen.

Ich nutze schon seit Jahren einen Schrittzähler. Oft habe ich die Daten händisch in eine Excel-Tabelle eingetragen. Seit mehr als einem Jahr übernimmt das alles mein Fitbit Zip. Den habe ich immer in der Hosentasche und dieser synchronisiert sich automatisch mit dem Handy. Mit den Benachrichtigungen von Fitbit ist man motiviert mehr Bewegung zu machen.

Tipp 2: Pocket – Artikel speichern für die Ewigkeit

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Pocket sein!

Letzte Woche habe ich Feedly vorgestellt. Mit Feedly lese ich so gut wie alle Nachrichten. Wenn einmal ein längerer Beitrag dabei ist oder ich diesen archivieren will, verwende ich Pocket.

Pocket ist unter dem Namen “Read it Later” als Firefox-Addon erschienen. Es ermöglicht das schnelle sichern und wieder entfernen von Artikel aus den Favoriten des Browsers. Der Macher der Erweiterug hat im Rahmen des Booms von Smartphones seinen Services auf das iPhone mit einer eigenen App ausgeweitet. Die Bookmarks wurden nicht nur zwischen Browser und Smartphone synchronisiert, sondern die Texte der Artikel wurden für das Smartphone aufbereitet. Es folgte danach eine Version für das iPad.

Unter dem Namen “Pocket” wurde der Dienst noch weiter vorangebracht. Es erschien eine Weboberfläche, eine Android-Version sowie eine Version für den Mac. Ebenso gibt es auch noch Clients für weitere Plattformen von anderen Entwicklern. Die Übersicht hierzu findet man auf der offiziellen Pocket-Webseite.

Es gibt zwar auch noch andere “Read it Later”-Dienste wie Instapaper, Readibility und Co, aber meiner Meinung nach ist Pocket derzeit der beste Service dieser Art.

Tipp 1: Feedly – der RSS-Reader der Herzen

Im Jahr 2014 will ich jeden Montag ein Werkzeug vorstellen, welches eventuell von Interesse sein kann. Heute soll es Feedly sein!

Mit der Einstellung von Google Reader am 1. August 2013 wurden eine Fülle von neuen RSS-Readern präsentiert, die auch zeigten, dass der freie Standard RSS noch lange nicht tot ist. Ich nutze RSS-Feeds täglich und sie sind wahrscheinlich die wichtigste Informationsquelle, die ich besitze. Man kann sich seinen Newsfeed leicht selbst zusammenstellen und jede Webseite kann einen RSS-Feed anbieten ohne sich an eine Plattform zu binden.

Feedly ist nach dem Ende des Google Readers die Heimat meiner Feeds geworden. Die Anmeldung erfolgt bei Feedly einfach über einen Google-Account. Ansonsten ist die Handhabung des Online-Interface ähnlich wie beim Google Reader. Man kann Feeds importieren und in Kategorien sortieren. Einzelne Artikel können markiert und geteilt werden. Das gute an einem RSS-Reader in der “Cloud” ist, dass die Feeds auch abgerufen werden wenn man nicht online ist.

Feedly dient bei mir in erster Linie nur als Schnittstelle. Die Feeds rufe ich mit Applikationen von anderen Entwicklern ab. Auf Smartphone und Tablet setze ich derzeit auf Reeder und für den Mac auf ReadKit. Durch die Anbindung an Feedly synchronisieren sich die Feeds auf den verschiedenen Devices und werden zum Beispiel überall als gelesen markiert wenn ich es auf einem Gerät gelesen habe.

Das Reeder-App für iOS kostet einmalig 4,49 Euro und ReadKit 5,99 Euro. Feedly ist in der ausreichenden Grundausführung kostenlos. Die Pro-Version, die noch zusätzliche Features bringt (Suche, schnellere Updates, besseren Support…), kostet jährlich 45 Dollar.

Natürlich stehen auch Apps für Android, Windows und Blackberry zur Verfügung. Hierfür hat Feedly eine eigene Liste veröffentlicht.

Spotify: Geniale Musik-Software

Normalerweise werden hier Witze veröffentlicht, aber heute will ich eine wirklich tolle Musik-Streaming-Software vorstellen: Spotify. Auf dem ersten Blick wirkt die Software wie ein ganz normaler Musikplayer. Im Gegensatz zu anderen Programmen, wird bei Spotify die gesamte Musik gestreamt. Weil die schwedische Firma mit sämtlichen großen Major-Labels und unzähligen kleineren Labels Abkommen hat, ist das Musik-Sortiment unglaublich umfangreich.

Leider ist das kostenlose Streaming derzeit nur in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Frankreich und Spanien möglich. Auf der restlichen Welt muss man sich einen Premium-Account für 9,99 Euro im Monat kaufen.

Mit einem kleinen Trick können Sie die Software aber auch hierzulande gratis nutzen. Hier eine kleine Anleitung in 6 Schritten:

  1. Besuchen Sie http://www.spottify.com mit Hilfe eines britischen Proxys (z.B. http://ukhostcentre.co.uk)
  2. Legen Sie nun einen kostenlosen Account an
  3. Geben Sie als Land Großbritannien an und verwenden Sie dafür irgendeine britische Postleitzahl (z.B.: “CB2 3QB”)
  4. Laden Sie die Software herunter
  5. Software starten und Login-Daten eingeben
  6. Gratis Musik hören

Leider bekommt man nach 10-12 Tagen einen Warnhinweis, dass man sich nicht in seinem Heimatland befindet (Großbritannien) und dass man lediglich 14 Tage im Ausland verweilen darf mit seinem Spotify-Account.

Aus diesem Grund muss man unter den Einstellungen einen britischen Proxy eingeben. Programm neu starten, britischen Proxy wieder abschalten und schon hat man erneut 2 Wochen Spotify im Traveler-Modus…

Aktuelle britische Proxys findet man hier oder dort!

via FAQyeah bzw. aptgetupdate.de

Ein Herz für Blogs

ein-herz-fuer-blogs

So! Wie so viele andere habe ich auch ein Herz für Blogs und aus diesem Grund will ich einige lesenswerte deutschsprachige Blogs vorstellen. In alphabetischer Reinfolge:

  • Fefes Blog: Guter Inhalt, aber das Layout ist sehr überladen
  • Gonorrea: Blog aus der Schweiz – auch wenn der Name an eine Geschlechtskrankheit erinnert ist der Blog lesenswert!
  • Herrn Bs Blog: Herr B aus Wien schreibt über viele Dinge und das ist auch gut so
  • Nerdcore: Kennt eigentlich eh jeder, aber fehlen sollte dieser Blog bei einer solchen Aufzählung nicht
  • redblog: Weblog über Politik und Alltag
  • Spiegelfechter: Interessante Artikel von Jens Berger
  • TheJunction: Immer einen Besuch wert
  • trueten.de: Über Politik und andere Themen

Aus Blödheit habe ich sicher hunderte tolle Blogs vergessen. Falls Sie wissen welchen, können Sie ihn als Kommentar posten!