Es ist nur Satire, Schätzchen!
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Unser lustiger Spaßauftritt!

Teil 1: Hinter den Kulissen! Der erste Arbeitstag!

Jeder Auftritt muss präzise geplant werden, so auch unserer, deswegen haben wir uns ein bisschen Zeit und Absinth genommen und angefangen uns etwas zu überlegen („Wie zum Teufel soll man Absinth zubereiten?“)
Uns kamen ziemlich schnell Ideen bzw. wir fanden ein Rezept:

Man gebe Absinth in ein Glas.
Ein spezieller Absinthlöffel oder eine Gabel mit einem oder zwei Stücken Würfelzucker wird mit Absinth übergossen und angezündet.
Sobald das Zuckerstück Blasen zeigt oder karamelisiert, den Löffel oder die Gabel in das, mit Absinth gefüllte Glas tauchen und löschen.
Sofort mit kaltem Wasser im Verhältnis 50:50 mischen und hoffen, daß sich der Alkoholdunst im Glas nicht nochmal entzündet.

Glücklich und zufrieden genossen wir den Künstlertrank und brachten unsere Inspirationen zu Papier!

1000-tolle-witze.jpg

Uns fielen auf Anhieb 1000 tolle Witze ein…

witzbuch_unterstreichen.jpg

Die besten Witze ließen wir noch einmal Revue passieren…

uebel_abschreibung.jpg

…und verflochten sie mit unserem dramaturgisch durchdachten Witzefeuerwerk!

trost_zimmer.jpg

Und so ganz nebenbei, dass ist der Herr Trost! Der hat die Fotos geschossen (ja, ja… Ein Fotografen Sohn kann das äußerst gut!)

Teil 2: Hinter den Kulissen! So bekommt man Sponsoren!

Was braucht man zu einem Auftritt? Natürlich Red Bull! Deshalb kam uns auch keine andere Firma in den Sinn als wir Unterstützung suchten!

Wir formulierten eine Mail und schickten diese dann zu Red Bull:

Hallo!

Wir sind zwei junge Kabarettisten und Satiriker, (www.uebel-trost.com) welche am 24.Jänner ihren ersten Auftritt im Rahmen der Veranstaltung „führ dich auf“, die von Pepi Hopf moderiert wird (also ganz große Sache!!), absolvieren
Weil unser Auftritt erst um 20 Uhr (!!!) beginnt, haben wir weder die Kraft, noch das Koffein, um wach zu bleiben, geschweige denn das Publikum zu unterhalten. Wir wären sehr froh, wenn ihr uns mit einigen Red Bull Döschen (einige Paletten!) sponsern würdet. Wir würden nicht nur einige Red Bulls während des Auftritts trinken, sondern wir würden auch noch unverschämt Werbung für euer Produkt machen… Wir sind ja selber davon sehr überzeugt!

Mit freundlichen Grüßen
Übel & Trost alias

PS.: Notfalls, wenn wir beim Publikum nicht ankommen, könnten wir dann auch einfach wegfliegen…

Die Antwort folgte…

Hallo Herr Swoka,

besten Dank für Ihr Mail.

Der erste Auftritt und dann um diese späte Uhrzeit - da muß geholfen
wirklich werden. Ich glaube da ist ganz dringend die Hilfe des Roten Bullen gefordert…..!

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen sehr gerne 1 Tray Red Bull als
Produktunterstützung für Backstage zur Verfügung. Sie müssten mir einfach noch eine Adresse geben, wohin die Lieferung gehen soll!

Einstweilen bullige Grüße und ich bin überzeut, dass das Publikum von Übel & Trost begeistert sein wird!

Und dann kam auch schon ein Paket:

redbull1.jpg

redbull2.jpg

Folge 3: Der Auftritt

Am 24.01.2004 war es soweit. Unser erstes humoristisch geprägtes Bühnenstück - auch Kabarett genannt – wurde aufgeführt.
Wir (Trost und Übel) trafen sich schon am frühen Nachmittag um noch einmal den Text durchzugehen…
Weil wir den Schluss, welchen wir geplant hatten, nicht machen durften (Tortung), waren wir aber zu demotiviert um wirklich ausführlich zu proben.
Bald packten wir uns einige Red Bull Döschen ein und fuhren Richtung Karlsplatz…
In der U-Bahn-Station bekamen wir von zwei jungen Damen Flyer für die Veranstaltung „Führ dich auf“! Perplex nahm Trost den Flyer an und wir fragten uns wieso wir Werbung für eine Veranstaltung bekommen in welcher wir ohnehin auftreten. Da schiss aber der Hund drauf bzw. uns eh schon an weil wir ein bisschen Angst vor unserer Aufführung hatten.

Am Treffpunkt angekommen erfuhren wir von Michaela Anderle, dass wir zu Beginn des zweiten Teiles der Veranstaltung auftreten sollten.
Nach einem kurzen Soundcheck auf der Bühne setzten wir uns mit den anderen Teilnehmern ins Foyer. Wir verstanden uns alle eigentlich recht gut.

Dann saßen wir ein Stündchen im Saal und überlegten Fluchtwege. Nach der Pause traten wir dann doch noch auf. Überraschenderweise scherzten wir (zum Teil improvisiert) auf der Bühne…
Nach unserer Vorführung waren wir erleichtert und ließen den Rest an uns vorbei ziehen…

Später wurden wir noch von Carola und Laura gefragt ob wir nicht Karaoke singen gehen wollten. Wenn ich (Übel) nicht Halsschmerzen musikalische Begabung und Trost nicht Bauchschmerzen und ebenfalls musikalische Begabung gehabt hätten, wären wir mitgegangen. Wir sind dann jeder lediglich telefonierend heim gewankt…

Foto-Slideshow:

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1 Antwort

Schade das ihr sonen (extremen) dialekt habt, ich konnte 95%

Apfelbaumhaus | 11. Juni 2007

Schade das ihr sonen (extremen) dialekt habt, ich konnte 95% nicht verstehen. :’(

mfg
le Apfelbaumhaus

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