Es ist nur Satire, Schätzchen!
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Unser lustiger Spaßauftritt 2!

Der zweite Auftritt ist ja –wie jeder weiß- um einiges einfacher als der Erste. Pustekuchen. Der Zweite war um keinen Deut besser.
Als sich Trost mit Rotwein betrank musste ich, Übel, mich mit Red Bull begnügen. Während Trost immer lockerer wurde, wurde ich nervöser.
Wir spielten das Stück noch einmal durch und machten uns dann versehentlich eine Stunde zu früh auf den Weg. In der Schnellbahn wurde nochmals geprobt. Wir wirkten nicht ganz normal, denn in der mucksmäuschenstillen Bahn hörte man jedes Wort.
Irgendwo angekommen irrten wir zielbewusst in irgendeinem Wiener Gemeindebezirk herum. Wir scherzten schon, dass dieses Theater wahrscheinlich in irgendeiner kleinen Wohnung der dortigen Anlage ist. Als wir die Karte endlich richtig herum hielten und zum Theater fanden staunten wir, dass das Theater wirklich in einer Wohnung war. Noch mehr wunderten wir uns, dass wir, als wir anläuteten gleich wieder hinausgeschmissen wurden. Wir waren angeblich viel zu früh dort.
Man schickte uns zu einem Lokal, welches geschlossen war. Enttäuscht suchten wir ein offenes, aber wir fanden nur kleine Gaststätten, die allein schon durch ihr Äußeres zum Kotzen anregten.
Als wir dann fast schon in einem Tankstellen-Shop spazierten, stürmten wir dann doch lieber das Theater. Wir waren nicht die Ersten.
Nach der ersten Bühnenbegehung bemerkten wir, dass es im „Theater“ cirka 4 Sitzplätze gab. Das ist zwar übertrieben, aber groß war es wirklich nicht. Wir nahmen es deshalb ziemlich locker und meldeten uns sogleich als erste Gruppe an.
Als wir souverän die Bühne betraten und die ersten Pointen zündeten waren wir wieder einmal überrascht, dass keiner lachte.
Wir waren kurz davor wieder zu gehen. Als Trost dem Publikum erklärte dass wir nicht lustiger werden resignierten sie und lachten! Wahrscheinlich weil wir doch sehr, sehr witzig waren oder weil wir so mitleid erregend wirkten.
Auf jeden Fall war die Hölle, das Programm, nach 15 Minuten aus und wir versteckten uns im Backstagebereich.
Vom Auftritt geschafft plante Trost schon eine Karriere als Oboenbläser und ich wollte Witzschreiber für eine RTL2-Show werden.
Doch als das Adrenalin des Auftritts schon aufgebraucht war befielen uns schon die nächsten Sorgen, denn wir fanden erstens eine Speisekarte auf denen die Getränke verzeichnet waren die wir im Gedanken sie wären gratis konsumiert hatten und zweitens hatten wir so eine Ahnung, dass wir nur durch den Zuschauerbereich wieder ins Freie kommen konnten.
Erstere Sorge veranlasste uns auf die Zweite zu scheißen und wir hauten schnell ab. Im Großen und Ganzen war es aber eh ein schöner Abend.

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Kluge Worte

Dem Lärm der Waffen, den Drohungen und der Dominanz auf der internationalen Bühne muß ein Ende gesetzt werden. Schluß mit dem Trugschluß, man könnte die Probleme der Welt mit Kernwaffen lösen! Die Bomben mögen die Hungernden, die Kranken und die Unwissenden töten. Aber sie können nicht den Hunger, die Krankheiten, die Unwissenheit töten.
- Fidel Castro

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