Jan
15
2007

Friedensnobelpreis für Evo!

Boliviens Präsident Evo Morales wurde von Adolfo Pérez Esquivel am 6. Dezember 2006 als Kandidat für den Friedensnobelpreis gegenüber der offiziellen Jury in Norwegen vorgeschlagen. Pérez Esquivel selbst erhielt den Friedensnobelpreis 1980 für seinen gewaltfreien Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen in Argentinien und anderen Ländern Lateinamerikas. Adolfo Pérez Esquivels Vorschlag schloßen sich bereits mehr als tausend Menschen an. Neben bekannten Vertretern aus Politik, Kultur und sozialen Bewegungen auch die Friedensnobelpreisträger Rigoberta Menchú.Als Gründe, warum Morales des Friedensnobelpreises würdig ist, führen die Initiatoren der Kampagne “EVO MORALES PREMIO NOBEL DE LA PAZ 2007″ unter anderem seinen Einsatz für die Würde der indigene Völker und seinen Kampf für die soziale Gerechtigkeit an.

Quelle: redblog

Das kann ich nur unterstützen! Es lebe der Sozialismus des 21.Jahrhunderts!

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Geschrieben von Übel in: Übel um 7 | Tags:, , , , - 1 Hits

4 Kommentare »

  • Simon Bolivar

    Sozialismus in Bolivien und Sozialismus in Europa sind zwei ganz andere Dinge.
    Wenn Evo Morales den Friedensnobelpreis bekommt, ist das ganz tragisch !!!
    Evo tritt so viele Menschenrechte mit den Füssen und unterstützt nur “seine” Indios, das heisst die Aymaras. Soziale Gerechtikeit sieht für ihn recht einseitig aus. Sehr viel Indios aus ganz Bolivien sind mittlerweile gegen Evo und seine Partei die MAS. Es gibt viele gut ausgebildete Indios in Bolivien, aber die sind leider nicht an der Macht. An der Macht ist leider nur sein “Clan”, diejenigen die in den früheren Auseinandersetzungen die grössten Steine geworfen haben. Wenn seine Partei eine Abstimmung im Parlament durchführt, werden andere Parlamentsmitglieder mit Gewalt am Zutritt gehindert. Er verschenkt Geld an Bürgermeiste seiner Partei auf dem Lande, die sich dann damit ein grosses proziges Auto leisten und nichts an die arme Bevölkerung weiter geben. Die Politik seines unfähigen Wirtschaftsministers hat in kurzer Zeit dazu geführt, dass sich die Preise für die Grundnahrungsmittel verdoppelt oder verdreifacht haben. Die Leidtragenden sind wiedermal die Ärmsten der Bevölkerung.

    Was hat dies mit Sozialismus zu tun ?
    Was hat dies mit dem Friedensnobelpreis zu tun ?

    Kommentar | 6. März 2008
  • Übel

    Sich Simon Bolivar nennen und so einen Blödsinn schreiben!

    Evo setzt sich nicht nur für die indigenen Völker ein (”Indio” ist übrigens eine rassistische Bezeichnung!), sondern für die Mehrheit der Bevölkerung.

    Bevor Sie weiterhin solchen Nonsens verbreiten empfehle ich Ihnen diese Biografie zu lesen.

    Kommentar | 6. März 2008
  • Simon, pero no Bolivar

    Für die Bezeichnung “Indio” möchte ich mich zu tiefst entschuldigen, natürlich meine ich die indigenen Völker, vor denen ich einen hohen Respekt habe.

    Was Blödsinn oder Nonsens ist, kann man vor Ort eventuell besser entscheiden, als nach der Lektüre einer netten Biografie.

    In diesem Sinne möchte ich Sie auffordern, nach Möglichkeiten mal hierher nach Bolivien zu kommen, und dieses schöne Land mit seiner turbulente Politik zu begutachten. Dabei können Sie dann selber beurteilen, welche “Mehrheit” von der Politik Evo Morales profitiert.

    Gruss aus Bolivien

    Kommentar | 10. März 2008
  • Übel

    Sie sind gerade in Bolivien? Ihre IP sagt etwas anderes!

    Die Biografie war nur ein Beispiel! Aber sie bietet eine gute Zusammenfassung.

    Kommentar | 10. März 2008

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