Wie u.a. der britische Sunday Express und andere Medien behaupten, wurde Saddam schon vor Monaten gefaßt, und zwar so zwischen Juli und August! Hinweise darauf sind angeblich die gelben Datteln an einer Palme, die im Hintergrund des Fotos von Saddams Erdloch zu sehen sind ! Und Dattel Saison ist in Tikrit zwischen Juli und August!
Hier noch weitere Beweise:
Sehen sie den Kalender im Hintergrund? Eindeutig das August-Girl, oder?
Und Idi Amin lebt schon seit dem 16.August 2003 nicht mehr!
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kannibalismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.
Und irgendwie –ich muss es zugeben- verstehe ich sie vollkommen. Wir, die kannibalistische Internationale, sind wirklich sehr ekelig und abnormal. Und es kommt auch ziemlich oft vor, dass einer unserer Genossen ein „Beutetier“ brutalst abschlachtet und danach roh verspeist. Das sind nicht nur schwarze Schafe, das ist die Mehrheit. Aber hat nicht jeder Mensch das Recht seine Lebensideologie auszuleben? Natürlich! Menschen ihr habt nichts zu verlieren außer ein Kotelett, dass wir aus euren Hüften machen (z.B.: mit Zwiebel und Kümmel)
Unsere Parteizentralen haben oft Abkommen mit Spitäler, Geriatrien oder dergleichen, das deckt unseren Hauptbedarf ab, aber auch wir wollen nicht andauernd zähes, krankes Fleisch in unsere Rachen stopfen. Auch wir haben das Verlangen nach jungem Blut! Menschen wir haben euch zum Fressen gerne! Komm her wir schlachten und verzehren dich!
Menschen, aller Länder vereinigt euch, wir wollen euch essen…
Er war vielleicht nicht der unsensibelste Mensch der Welt, vielleicht war er auch nur doof, aber eines konnte man Franz Hernt nicht vorwerfen: guten Geschmack bzw. soziales Verhalten!
Einmal, als Franz Hernt sich den Aids-Streifen Philadelphia ansah, fing er während einer der traurigsten Szenen der Vorführung hysterisch an zu lachen und schrie „Haa! Das einzige positive an dem seinen Leben ist sein HIV Test!“ Ein anderes Mal brüllte er bei einem Begräbnis mehrmals lauthals: „Hier regiert der T-O-D!“ Die Trauergemeinde war ziemlich sauer auf den Unruhestifter, fiel er doch nicht nur mit dem Geschrei, sondern auch mit einer ziemlich unmodischen Hose unangenehm auf.
Zu Franz Hernts Glück befand sich unter den Anwesenden auch der diplomierte Psychotherapeut Eduard-Eduard Kalle, welcher sich sofort um Franz annahm.
„Hey! Sie mit den komischen Hosen! Bringen sie mir doch mal Champagner!“
Leider war der Therapeut genauso wenig dicht, wie sein neuer Patient oder besser gesagt Saufkumpan, Franz Hernt.
Nach der ersten Stunde in der Praxis, oder besser gesagt, als sich die beiden im Puff vollaufen gelassen hatten, fühlten sie sich wie neue Menschen und zwar wie Menschen ohne Anstand und Gewissen.
Nach zweiwöchiger „Therapie“ stellte sich heraus, dass Eduard-Eduard Kalle gar kein Psychotherapeut war. Er war lediglich pensionierter Kinderschänder oder besser gesagt Ex-Belgier. Franz Hernt störte das kaum, denn „jeder Mensch hat nun mal seine Schwächen“ grunzte er unentwegt, wenn wieder Eduard-Eduards Vorlieben zur Sprache kamen und das war sicher drei bis vier Mal am Tag der Fall.
Franz Hernt und Eduard-Eduard Kalle wurden natürlich immer schon von der Gesellschaft verachtet, aber seit sie ein Team waren, wurden sie von jedermann gehasst.
Franz Hernt bekam mehr Mordmails als Spammails und das soll schon was heißen, denn der immer Irre meldete sich täglich bei etlichen Spamverteiler an.
Seinem Freund Eduard-Eduard Kalle erging es auch nicht viel besser. Eduard-Eduard Kalle bekam täglich mehr Briefbomben als Postwurfsendungen und durch seine Naivität, welche auf seine Blödheit zurückzuführen war, öffnete er auch noch jede Briefbombe selber!
Aber auch das war Franz Hernt und Eduard-Eduard Kalle einerlei, denn sie hatten ja sich und viel hochprozentigen Alkohol.
Doch dem glücklichen Ekel-Duo wiederfuhr ein Schicksalsschlag. Ihr Lebenssinn war weg, aber ganz, denn ihr Idol, der schreckliche Peter, war gestorben.
Peter war gelernter Kampftrinker. Kickboxend trank er literweise Bier, während seine Fans, welche auch nicht wenig Bier intus hatten, den trinkenden Boxer grölend aufforderten seine Gegner zu töten. Natürlich ließ sich Peter immer wieder überreden und mordete. Doch eines Tages erwürgte sich der Blödgesoffene selbst. Er wurde von seinem Manager, welcher übrigens auch Frauen managet, die ihren Körper verkaufen, (Nieren, Lunge… usw.usf.) in der nächsten Senkgrube „bestattet“
Franz Hernt und Eduard-Eduard Kalle folgten ihrem Idol, zwar erwürgten sich die beiden nicht, aber sie legten sich in die Senkgrube und kuschelten sich an den toten Kickboxer. Diese bizarre Handlung führte zum Tod der Beiden. Franz Hernt starb an einem schon 25 Jahre unerkannten sehr bösartigen Kopfkrebs und Eduard-Eduard Kalle aus Langeweile!
Mit diesem Stück möchte ich ein Problem ansprechen, dass ihr alle bestimmt kennt und eine Situation beschreiben, die ihr alle bestimmt schon zur Genüge erlebt habt. Wenn dem nicht so ist, dann mache ich mich halt zum Trottel, aber das macht nichts, denn das ist ja nichts Neues für mich.
Szene 1
Ein Zimmer mit Sofa mit zwei Kissen, einem Kleiderständer und einem Schreibtisch mit einem Radio, einem Handy und eine leere Tasse darauf. Es herrscht Stille und das Zimmer ist dunkel
LARS tritt ein.
Er schaltet das Licht im Zimmer ein.
Er zieht seine Jacke aus und hängt sie auf den Kleiderständer. Dann zieht er einen CD-Player aus der Jacke und legt ihn auf den Schreibtisch. Er öffnet den CD-Player und entnimmt ihm eine CD.
LARS: So, dann wollen wir mal.
Er öffnet das CD-Fach des Radios und legt die CD ein. Er schaltet das Radio ein. Ruhige, mittelalterliche Musik ertönt.
LARS: Ja!
Er schmeißt sich schwungvoll auf das Sofa, verschränkt dann die Arme hinter dem Kopf und atmet tief aus.
Kurze Pause.
Dann dreht er sich auf die Seite, das Gesicht zum Publikum, legt sich die Hände gefaltet unter die Wange und atmet erneut tief aus.
Kurze Pause.
LARS richtet sich auf und blickt das Radio für eine kurze Zeit an. Er steht auf und geht zum Schreibtisch. Er beugt sich über das Radio und drückt einen Knopf. Das Lied bricht ab und das nächste beginnt. Es klingt dem ersten nicht unähnlich.
LARS: Schon besser.
Er läuft wieder zum Sofa und wirft sich erneut mit Schwung darauf.
Er atmet wider tief aus.
Kurze Pause.
Dann richtet er sich auf und blickt erneut Richtung Schreibtisch.
Er erhebt sich und geht langsam zum Schreibtisch.
Er ergreift die Tasse und blickt hinein. Sie ist leer.
LARS: Mist!
Er läuft zurück zum Bett und setzt sich darauf. Er blickt nach vorne.
Kurze Pause.
Dann legt er sich auf den Rücken, die Hände an die Seite und atmet erneut tief durch.
Kurze Pause.
LARS hustet.
Kurze Pause.
Er rümpft sich die Nase und streicht sich mit den Händen über das Kinn.
Kurze Pause.
Er räuspert sich.
Kurze Pause.
Dann dreht er sich zur Seite, den Rücken zum Publikum. Das Gesicht liegt auf seinen Armen.
Kurze Pause.
Das zweite Lied endet und ein weiteres mittelalterliches Lied erklingt, diesmal aber mit schnellerem Takt.
LARS setzt sich auf und blickt das Radio an.
Dann schüttelt er den Kopf und geht in Richtung Schreibtisch.
Er beugt sich über das Radio, drück zweimal auf den Knopf von vorhin. Das erste Lied ertönt.
Langsam dreht er sich um, läuft zurück zum Sofa.
Er lässt sich auf das Sofa fallen und seufzt.
Kurze Pause.
Er rückt seinen Körper zurecht und räuspert sich.
Kurze Pause.
Dann setzt er sich auf und nimmt sich ein Kissen von der anderen Seite des Sofas. Er legt es sich unter seinen Kopf und lässt sich darauf fallen, wobei er erneut tief durchatmet.
Kurze Pause.
LARS hebt seinen Oberkörper, dreht sich um, klopft das Kissen aus und legt es sich zurecht. Dann dreht er sich wieder um und lässt seinen Kopf auf das Kissen fallen. Er atmet tief durch.
Kurze Pause.
LARS: Ach, diese Ruhe.
Kurze Pause.
Das Handy klingelt.
LARS hebt seinen Oberkörper und blickt in Richtung Schreibtisch.
Kurze Pause.
Das Handy klingelt erneut.
LARS steht auf und geht zum Schreibtisch. Nach einem kurzen Blick auf das Handy nimmt er es und geht zurück zum Sofa. Er lässt sich mit einen tiefen Seufzer darauf fallen. Er drückt einen Knopf auf dem Handy und hält es sich ans Ohr.
LARS: Hallo? – Ach ja, Grüß dich. – Ja, ich denke schon. – Nein, ich entspanne mich grade ein wenig. – Ja, kann ich machen. – Und wann?
Kurze Pause.
LARS: Na schön, ich bin unterwegs.
LARS legt auf.
Dann erhebt er sich und läuft zum Schreibtisch. Er legt das Handy neben die leere Tasse. Dann öffnet er das CD-Fach des Radios, worauf die Musik abrupt endet. Er entnimmt ihr die CD und legt sie in seinen Tragbaren CD-Player. Diesen nimmt er und geht zum Kleiderständer.
Er steckt den CD-Player in seine Jacke, nimmt diese von Kleiderständer und zieht sich an.
LARS: Immer dies Hektik!
Er schaltet das Licht aus und verlässt das Zimmer.